Vier für einen Krimi

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Hauke Wendt (v.l.), Marko Formanek, Fabian Harloff und Martin Pasching die Akteure des Musicals Foto: fnf

Krimi-Mitmachhörspiel als Auftakt einer neuen Kulturreihe

Ahrensburg Kulturell und künstlerisch ist Ahrensburg nicht schlecht aufgestellt. Doch mehr ist immer besser. Mit „Musicals in Ahrensburg“ gewinnt die Stadt eine weitere Kulturreihe – und mit ihr eine Plattform für renommierte Künstler und ansprechende Programme.

Kriminalhörspiel als Auftakt


Inspiriert durch den großen Erfolg des 24-Stunden-Musicals, plant Hauke Wendt regelmäßig kulturelle Highlights zu präsentieren. Die Reihe startet mit der Uraufführung „Mord am Micro“, ein Theatererlebnis im Stile eines Kriminalhörspiels der 50er-Jahre. Atmosphärisch, nostalgisch und retro soll es werden. Das Beste: Nicht mal die Protagonisten selbst wissen, wie sich die Geschichte entwickeln wird.
„Auf die Story kann das Publikum Einfluss nehmen“, sagt Wendt. Es gibt mehrere Handlungsstränge auf der Suche nach dem ominösen Mörder von St. Pauli. Wer am Ende der Täter ist, entscheiden die Zuschauer. „Das Publikum wird zwar mit einbezogen, es muss sich aber niemand Sorgen machen, auf die Bühne gezogen zu werden und sich zum Affen machen zu müssen“, verspricht Ensemble-Mitglied Fabian Harloff.

„Ahrensburg hat noch viel Potenzial für Kultur.“ Hauke Wendt

„Ahrensburg hat noch viel Potenzial für Kultur“, findet Hauke Wendt. So gäbe es hier zwar Konzerte und Theater. Dazwischen sei aber noch viel Spielraum für Mischformen. Neben Fabian Harloff hat Hauke Wendt auch zwei weitere seiner „best Buddys“ für die Inszenierung verpflichtet: Martin Pasching und Marko Formanek. Alle vier sind nicht nur Freunde, sondern haben noch eines gemeinsam: Sie alle spielten einmal die Hauptrolle in „Buddy – das Musical“.
Alle Figuren in dem Krimistück werden - genau wie in alten Zeiten - allein von den vier Darstellern gespielt. Und auch die Band „Die Sträflinge“ wird von den vier Multitalenten besetzt. Sie begleiten den Krimi mit einigen der bekanntesten Lieder über Verbrechen und Verbrecher, die je geschrieben wurden. Diese Lieder trennen die verschiedenen Szenen des Hörspielkrimis wie alte Werbepausen.

Premiere ist am 13. März


Das Stück spielt im Hamburg der 50er-Jahre. Im Mittelpunkt steht der altverdiente Kriminaloberkommissar Hallig, der für seine Ermittlungen auch noch den jungen, ambitionierten Kollegen Ingo Stolz an die Seite bekommt.
Beide Kommissare der Hamburger Mordkommission bewegen sich auf rätselhaften Spuren zwischen Hafen, St. Pauli, Bonzenvillen und Behörden – auf der Jagd nach dem geheimnisvollen St. Pauli-Mörder

„Mord am Micro“, geschrieben von dem Autor Gareth Jefferson, feiert am Freitag, 13. März, 19.30 Uhr, im Alfred-Rust-Saal Premiere. Tickets: 18 Euro, unter 04102 / 20 46 072 erhältlich. (fnf)
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