Weihnachtsmärchen

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Rotkäppchen (Janina Korger) 3. v.l., der gestiefelte Kater (Svenja Heitmann) 2.v.r. und die Hexe (Muriel Mauz) (r.) in einem Stück – das gibt es nur bei den Laienspielern.Foto: Maurer

Lustiges Stück der Laienspieler-Jugendgruppe

Trittau. Unter der Regie von Bettina Korger hat die Jugendgruppe der Laienspieler das Stück „Weihnachten im Märchenland“, das unter anderem mit den tollen Kostümen punktet, einstudiert.
Das lustige Stück ist für Kinder ab vier Jahren gedacht und bringt viele bekannte Märchenfiguren und natürlich die obligatorisch böse Hexe auf die Bühne des Bürgerhauses.
Frau Holle ist gefordert: Der Weihnachtsmann hat sich einen Tag vor Heiligabend den Fuß verstaucht und braucht Hilfe. Durch einen Wettbewerb im Märchenland will sie den Besten finde, der den Kindern die Geschenke bringt. Rotkäppchen, der Froschkönig, der gestiefelte Kater, Hans im Glück und Dornröschen treten in „Weihnachten im Märchenland“ von Belinda Ley auf. Die böse Hexe funkt immer wieder dazwischen, weil sie Weihnachten einfach ekelhaft findet und das Fest verhindern will. Um die Geschichte zu einem guten Abschluss zu bringen, brauchen die Darsteller viel Hilfe vom Publikum.
Bettina Korger ist schon 16 Jahre bei den Laienspielern aktiv, hat dort auf der Bühne gestanden und Regie geführt und gibt jetzt ihr Regiedebut bei den Jugendlichen. „Es ist ein anderer Umgang als mit Erwachsenen, aber die eigentliche Herausforderung liegt darin, für Kinder zu spielen, deren Augen zum Leuchten zu bringen“, sagt sie.
Zwölf bis 25 Jahre alt sind die jungen Leute, die seit langem mal wieder ein richtiges Kinderstück auf die Bühne bringen. Seit März wird geprobt, damit es entspannt bleibt, denn „Schule und Studium gehen vor“, weiß Korger. Eine besondere Herausforderung ist die Rolle der Hexe, dargestellt von Muriel Mauz (15), denn sie hat keinen Text, muss alles über Mimik und Gestik zum Ausdruck bringen. Das führt auch zu einer weiteren großen Herausforderung für die jungen Darsteller: „Wir proben immer zwei Varianten, je nachdem, wie die Kinder auf die Hexe reagieren. Sind sie vor Schreck still oder schreien sie los: das erfordert eine flexible Spielweise mit Improvisation“, erklärt die Regisseurin. (bm)

Sonnabend, 24. November und 1. Dezember sowie am Sonntag, 25. November und 2. Dezember, 16 Uhr, Bürgerhaus gezeigt. Karten für 5 Euro.
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