24-Stunden-Dienst

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Die Kinder und Jugendlichen beim dem 24-Stunden-Dienst. Foto: fp

Mitglieder der Jugendfeuerwehr probten echten Einsatz

Großensee. 15 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr verbrachten einen ganzen Tag wie richtige Feuerwehrleute. Freitagnachmittag war Dienstantritt im Feuerwehrhaus.
Für den Dienstplan hatte sich Werner Kaffarnik, Jugendfeuerwehrwart, einige Aktionen ausgedacht. So mussten die Jungen und Mädchen um 16.30 Uhr an den Nordstrand des Großensees ausrücken, um einen Wasserangriff über eine lange Strecke und große Höhen zu üben. Beim nächsten Einsatz ging es um einen Autounfall mit einem verletzten Fahrer.
„Für die Gruppe eine gute Übung mit tollem Lerneffekt“, sagte Kaffarnik. „Bei der Rettung des Verletzten wurden einige Fehler gemacht. Doch das ist Sinn der Aktion, denn aus Fehlern wird gelernt.“
Um 22 Uhr ging es in die Schlafsäcke zur Nachtruhe. Doch schon eine Stunde später begann der nächste Einsatz. In einer vernebelten Wohnung wurde eine nicht ansprechbare Person gefunden, die ins Freie transportiert werden musste.
Gegen sieben Uhr am nächsten Morgen wurden die jungen Feuerwehrleute auf das Gelände des Angelvereins gerufen. Das Clubheim stand in Flammen. Zudem galt es zwei vermisste Personen zu finden und zu bergen.
Bei der Vorbereitung dieser „echten Einsätze“, die natürlich alle gestellt waren, halfen neben Werner Kaffarnik weitere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr mit.
Beim Schlussappell um 15 Uhr rieben sich einige Kinder müde, aber zufrieden die Augen. „Alle haben sehr gut im Team gearbeitet“, lobte Kaffarnik. „Das ist das Wichtigste bei der Feuerwehr.“ (fp)
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