27 Bands am Poggensee

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Auch die Nuthouse Flowers treten auf, sie spielen irischen Folk RockFoto: wb

Klangstadt Open-Air vom 12. bis 14. Juli. Ticket-Verlosung

Von Finn Fischer
Bad Oldesloe. Die T-Shirts sind bedruckt, die Plakate beklebt und die Bands gebucht. Die Vorbereitungen zu Stormarns wohl bekanntestem Open-Air-Festival sind in der heißen Phase angelangt. Am Wochenende, 12. bis 14. Juli, bietet das Klangstadt-Festival auf der Liegewiese des Freibades Poggensee zum mittlerweile fünften Mal in Folge Musik- und Festivalfreunden Asyl. Das einzige Stormarner Open-Air mit Campingmöglichkeit will auch diesmal mit einer gesunden Mischung aus lokalen Bands wie der Folk Rock Band „Nuthouse Flowers“ und überregionalen Headlinern überzeugen.
„Diese Abwechslung ist uns wichtig“, sagt Christian Bernardy, der zu einem großen Teil für das Booking verantwortlich war. „Wir wollen regionalen Künstlern die Möglichkeit bieten, zusammen mit bekannten Bands auf der Bühne zu stehen.“ Als Headliner schmücken diesmal Schné (Teilnehmer beim Bundesvision Song Contest 2012 für Bremen) und Susanne Blech die Liste. „So international wie in diesem Jahr waren wir noch nie“, so Klangstadt-Sprecher Patrick Niemeier. Neben der Band Jauck R aus Olivét, der französischen Partnerstadt Bad Oldesloes, sei es gelungen, den israelischen Songwriter Haran Yaffe zu gewinnen.

Beim Klangstadt Open-Air treten neben dem israelischen Sänger Haran Yaffe auch die iranische Indierockband Langtunes auf. „Das ist in Anbetracht der politischen Situation beider Länder auf den ersten Blick natürlich eine gewagte Kombination“, so Christian Bernardy. „Aber beide Bands sind damit einverstanden, ihnen geht es nur um die Musik.“
Insgesamt sorgen 27 Bands, Singer und Songwriter an dem Wochenende Mitte Juli für ein vollgepacktes Programm, darunter unter anderem die Nuthouse Flowers, Oneness, Findus und Schlager Bernd. Im Kontrast zur regionalen Musiklandschaft stehen diesmal gleich mehrere ausländische Künstler.
Neben diesem Beitrag zur Völkerverständigung wollen die Klangstädter auch zu einer grüneren Mutter ,Erde beitragen. Um Kosten und Ressourcen zu sparen, hat das Orga-Team so viel wie möglich selbst hergestellt. Die T-Shirts bedruckten die Ehrenamtlichen selber, auch die Sitzkissen aus ausgemusterten Werbebannern oder die Aschenbecher wurden gebastelt. Auch das trägt dazu bei, dass sich das Festival in den vergangenen Jahren finanziell immer selber getragen hat.
Christian Bernardy: „Und ohne die Unterstützung der Sponsoren der Stadt Bad Oldesloe in Form einer Ausfallbürgschaft würde es das Festival so nicht geben.“
Karten und ausführliche Informationen im Internet unter www.klangstadt-openair.de.
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