Abitur in der Tasche: Was nun?

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Vier Absolventen berichten von ihren Sorgen, Zielen und Plänen

Großhansdorf. Wieder mal haben es viele geschafft: 8562 Schüler haben in diesem Jahr in Schleswig-Holstein das Abitur erreicht. Schülerreporter Tobias Mahlberg traf vier Abiturienten des Emil-von-Behring Gymnasiums, die von ihrem letzten, spannenden Schuljahr und ihrem Gefühl nie mehr zur Schule gehen zu müssen berichten. Sie sprechen über ihre Zukunft und darüber, ob sie etwas an der Schule vermissen werden.
Alexander Vorbeck (20)
Gefühl nach dem Abitur: Befreit! Ich habe 14 Jahre daraufhin gearbeitet und man ist einfach glücklich, wenn man es endlich in den Händen hält.
Der Schulalltag der 13.Klasse: Dieses Jahr war spannender als die zuvor, weil mehr auf dem Spiel stand. Ich hatte es mir stressiger vorgestellt, als es am Ende war.
… ob er etwas an der Schule vermissen wird: Ich finde es schade, dass man seine Freunde nicht mehr jeden Tag sehen wird. Man weiß nicht zu schätzen wie viel Freizeit man hatte.
Die Zukunft: Ich möchte meine Ausbildung als Groß-und Außenhandelskaufmann abschließen. Natürlich möchte ich auch eine eigene Wohnung und ein eigenes Auto besitzen. Ich wünsche mir, dass man den Kontakt zu alten Freunden und Weggefährten hält.
Domenik Haas (19)
Gefühl nach dem Abitur: Ich bin glücklich und voller neuer Lebensenergie. Ich fühle mich dazu berufen, neue Lebensaufgaben in Angriff zu nehmen.
Der Schulalltag der 13. Klasse: Er war unausgeglichener, da es Aufgaben gab, die stressiger waren als in den Jahren zuvor. Dafür waren die Phasen zwischen den Prüfungen entspannter. Das Beste am Jahr war, dass es schneller zu Ende ging.
… ob er etwas an der Schule vermissen wird: Die Geborgenheit im festen Plan zu sein.
Desweiteren werde ich den täglichen Kontakt mit Freunden und Klassenkameraden vermissen.
Die Zukunft: Ich möchte Maschinen- oder Fahrzeugbau studieren. Danach möchte ich am liebsten Karriere in einer norddeutschen Firma machen. Mein Traum wäre es, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.
Jakob Bennien (19)
Gefühl nach dem Abitur: Irgendwie antriebslos, wenn man nicht so viel vor hätte, würde man nicht aufstehen. Man hat auch nicht so viel Zeit wie gedacht, weil man viel mehr einplant.
Der Schulalltag der 13. Klasse: Sehr kurz. Man feiert mehr, schläft weniger und denkt sich die ganze Zeit: „Für die Prüfungen lerne ich dann richtig!“ Und plötzlich sind diese am nächsten Tag und man beginnt zu“ lernen.“
… ob er etwas an der Schule vermissen wird: Ich werde den täglichen Umgang mit meinen Freunden und Mitschülern vermissen. Viele von ihnen wird man nicht mehr so oft zu Gesicht bekommen.
Die Zukunft: Ich werde mich an ein paar Unis für einen Studienplatz bewerben. Und wenn das nichts wird… weiß ich es nicht.
Sophia Nicolay (18)
Gefühl nach dem Abitur: Frei! Man ist auf sich allein gestellt und muss selber planen.
Der Schulalltag der 13.Klasse: Am Spannendsten im Vergleich zu den anderen Jahren. Man musste am meisten lernen, hatte aber auch am meisten Spaß.
… ob sie etwas an der Schule vermissen wird: Ich werde den täglichen Kontakt mit Freunden und gleichaltrigen vermissen. Außerdem wird das Verhältnis zwischen dem Angestellten und dem Chef strenger, als zwischen Schüler und Lehrer.
Die Zukunft: Ich möchte Medizin studieren und irgendwann eine glückliche Familie haben. (tm)
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