Abitur möglich machen

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Schulleiter Hartmut Hentschel setzt sich gemeinsam mit seinem Kollegium und der Elternschaft für eine gymnasiale Oberstufe an der Hahnheideschule ein. Foto: bm

Gymnasiale Oberstufe soll an Hahnheideschule entstehen

Trittau. Die Elternschaft hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um in der Hahnheideschule eine gymnasiale Oberstufe zu etablieren. „Viele Schüler wollen nach dem 10. Schuljahr weiter lernen. Es wäre schön, dass in der bis dahin besuchten Schule anbieten zu können“, so Schulelternbeiratsvorsitzender (SEB) Stefan Burmester.
Kommenden Mittwoch lädt der SEB zu einer Informationsveranstaltung ins Forum der Schule ein. Mit dabei ist Martin Habersaat, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Schleswig Holstein. Von ihm erhoffen sich Eltern und alle Beteiligten Signale, wie das Bildungsministerium in Kiel zu dem Wunsch steht.
Mit dabei sind auch Mitglieder des Schulverbandes, die Schulleiter von Gemeinschaftsschule und Gymnasium, Hartmut Hentschel und Edgar Schwenke sowie Bürgermeister der umliegenden Gemeinden. Die Vorüberlegungen bestanden schon lange, genau genommen, seit sich auch Sandesneben mit der Einrichtung einer Oberstufe beschäftigt.
„Das würde für uns weitere Abwanderung bedeuten“, so Schulleiter Hartmut Hentschel. Schon jetzt melden viele Eltern ihre Fünftklässler in Glinde oder Barsbüttel an, weil es dort eine Oberstufe gibt. Knapp 200.000 Euro zahlt der Schulverband für auswärtige Schüler im Jahr. Es besteht zwar die Möglichkeit, nach der 10.Klasse ins Gymnasium zu wechseln, das haben letztes Jahr vier Schüler gemacht.
Die Hahnheideschule soll eine gymnasiale Oberstufe bekommen. Zwar besteht die Möglichkeit, nach der 10. Klasse ans Gymnasium zu wechseln. Das haben im vergangenen Jahr nur vier Schüler gemacht. Viele gehen lieber an eine andere Gemeinschaftsschule. Der Schulelternbeirat hat in seiner Sitzung im vergangenen September beschlossen, den Schulverband aufzufordern, die nächsten Schritte für eine gymnasiale Oberstufe einzuleiten. Die Lehrerkonferenz war auch dafür und brachte das Thema in die Schulkonferenz, höchstes Gremium der Schule, bestehend aus je einem Drittel, Eltern, Lehrer, Schülern. Im November votierte die Schulkonferenz ebenfalls dafür. Der Arbeitsausschuss des Schulverbandes befasste sich Anfang dieser Woche mit dem Thema und befürwortet einstimmig mit einer Enthaltung das Vorhaben.
Entscheidend ist, wie der gesamte Schulverband dazu steht, zu dem 27 Bürgermeister und Gemeindevertreter gehören. Er tagt am Montag, 3. Dezember um 19.30 Uhr im Rathaus. (bm)
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