Abwasserverband mit neuer Leitung

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Stefan Kreska, der neue Geschäftsführer des Zweckverbandes Obere Bille Foto: bm

Stefan Kreska löst Arnd Wendlandt ab

Trittau Der Zweckverband Obere Bille hat einen neuen Geschäftsführer. Stefan Kreska leitet nun die Geschicke des Abwasserverbandes des Amtes Trittau. Der 38-Jährige ist Angestellter der Hamburger Stadtentwässerung und wurde nach Trittau entsandt, wohnt aber mit seiner Lebensgefährtin weiter in der Hansestadt. „Das ist schon ein anderer Schlag Mensch hier. Es geht direkt und ehrlich zu und man ist in die Politik eingebunden“, hat er festgestellt. Der vorige Geschäftsführer Arnd Wendlandt leitet jetzt die Wasserwerkgruppe Mitte.
Stefan Kreska hat an der TU Harburg studiert, ist sowohl Wirtschaftsingenieur als auch Bankkaufmann. Seine Grundausbildung kam ihm bei der Abfallwirtschaft zugute. Nach dem Studium absolvierte er ein zweijähriges Traineeprogramm bei der Stadtentwässerung und lernte von der Personalwirtschaft bis zum Klärwerk alle Unternehmensbereiche kennen. Seit 2008 war Kreska für die Entsorgungsdienstleistungen im Vertrieb tätig, hatte auch Mitarbeiterverantwortung. „Ich hatte viel Kontakt zu Kunden, daher kenne ich viele Gemeinden in Schleswig-Holstein“, berichtet er. In Trittau hat er als großes Projekt den Bau der Kreisstraße 32 übernommen, in dessen Verlauf auch neue Regenwasserleitungen verlegt werden. Sein Motto ist „Miteineinader sprechen“, um unnütze Belastungen für den Bürger zu vermeiden. „Es ist wichtig, dass man sich gegenseitig informiert über anstehende Projekte, damit nicht eine Straße zweimal aufgerissen werden muss“, betont Kreska. Er sei nicht gekommen, um alles umzukrempeln. Alt Bewährtes solle bleiben, was im Laufe der Tätigkeit als verbesserungsbedürftig auffällt, wird angegangen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Die Arbeit ist vielseitig und spannend“, so Kreska. In seiner Freizeit ist Kreska sportlich, mag Handball, Triathlon, Rad- und Skifahren. „Und in meiner alten Heimat Kirchsteinbek besuche ich mit meinen Nichten gerne den historischen Jahrmarkt.“ Im nächsten Sommer will er sich auf jeden Fall nach der Arbeit mal im Freibad oder dem Großensee abkühlen. (bm)
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