Älteren Menschen helfen

Wann? 25.10.2012 18:00 Uhr

Wo? Peter-Rantzau-Haus, Manfred-Samusch-Straße 9, 22926 Ahrensburg DE
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Mitglieder des Netzwerks: Beate Janke (v.l.), Sibylle Martens und Susanne Freese. Foto: hs
Ahrensburg: Peter-Rantzau-Haus |

Netzwerk „trotzAlter“ aktiviert

Ahrensburg. Ein Viertel der 31 242 Einwohner Ahrensburgs sind Rentner. Zählt man auch noch jene hinzu, die als Altersgruppe der „Vorruheständler“ bezeichnet werden, liegt der Anteil sogar bei über 40 Prozent. Nun wird ein Netzwerk aktiv, das sich damit beschäftigt, wie ältere Menschen im Alltag unterstützt werden können.Die 30 Mitglieder des „Netzwerks trotzALTER“ kommen aus den Bereichen Pflege, Wohnen, Beratung und der Seniorenvertretung. Mit dabei sind unter anderem Vertreter des Peter-Rantzau-Hauses, der Pflegeambulanz, der Stadtresidenz und der Volkshochschule. Vier Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder und bearbeiten einzelne Fragestellungen. „Wir überlegen, was notwendig und was möglich ist“, erklärt Susanne Freese, die auch die Leitstelle „Älter werden“ im Peter-Rantzau-Haus betreut. Hierzu schauen die Mitglieder des Netzwerks auch bei anderen Kommunen, was umsetzbar ist. Die Idee des „Marktmobils“ hat das Netzwerk bereits intitiiert.
Bürger, die alleine nicht mehr in der Lage sind, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß zum Markt auf dem Rathausplatz zu kommen, holt das „Marktmobil“ einmal die Woche zu Hause ab, fährt sie zum Markt und bringt sie anschließend mitsamt ihren Einkäufen wieder nach Hause.
Leider lägen die Probleme von älteren Menschen oftmals nicht im Blickpunkt der Bevölkerung, so Beate Janke, die neben ihrer Arbeit im „Netzwerk für die Stadt in den Bereichen Schule, Sport und Senioren tätig ist. Und sie ergänzt: „Wir brauchen Menschen, die mitarbeiten und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.“ Im Rahmen der Vortragsreihe „Sicherheit im Alltag“ veranstaltet das „Netzwerk trotzALTER“ jetzt einen Informationsabend zum Thema „Achtung Abzocke“. Polizeihauptmeister Tino Sdunek und der Vorsitzende des Vereins Bürger für Sicherheit, Werner Segelken-Voigt, informieren die Bürger bei dieser Veranstaltung darüber, wie man sich vor Trickbetrügern im Alltag schützen kann und geben wirkungsvolle Ratschläge. Willkommen sind neben der Zielgruppe der Senioren und deren Angehörigen aber auch andere Zuhörer allen Alters, denn nicht nur Senioren werden Opfer von Betrügern. Die Teilnahme ist kostenlos. (hs)

Donnerstag, 25. Oktober, 18 Uhr, Peter-Rantzau-Haus.
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