Ärztehauspläne geplatzt

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Die Vorstellungen des Bauvorhabens hatten laut Robert Koch keine Aussicht auf Genehmigung.

Grundstück an der AOK-Kreuzung liegt seit Monaten brach

Von Halina Schmidt

Ahrensburg. Es ist ein Grundstück in bester Lage, seit Monaten steht die Fläche an der AOK-Kreuzung leer, das Bauschild ist verschwunden, ein Zaun mit Planen schützt vor den neugierigen Blicken. Eigentlich sollte hier längst ein Ärztehaus stehen, in dem verschiedene Fachärzte ihre Praxen haben. Früher war sogar noch eine Tagesklink geplant. Das Asklepios Klinikum hatte das Grundstück im Herbst 2010 erworben und wollte auf 770 Quadratmetern eine Klinik mit Not- und Unfallversorgung errichten lassen. Diese sollte auch als Ersatz für die im Januar diesen Jahres geschlossene Klinik in der Manhagener Allee dienen. Jetzt wird die Not- und Unfallversorgung von der Asklepios-Klinik Bad Oldesloe und der Park-Klinik Manhagen sichergestellt. Im Sommer hat der Klinikkonzern Asklepios den Bauauftrag schließlich vollständig zurückgezogen. „Es wird kein Ärztezentrum und keine Klinik gebaut“, sagte Diana Siebener, Klinikmanagerin der Asklepios Klinik Bad Oldesloe.
Über die Gründe für die Rücknahme des Bauauftrags macht Asklepios keine genauen Angaben: „Für die von uns beantragten Vorstellungen zur Umsetzung des Bauvorhabens war keine Einigung mit der Genehmigungsbehörde in Aussicht“, erklärte Robert Koch, Geschäftsführer der Oldesloer Asklepios Klinik. So hatte Asklepios für das Ärztehaus weniger Parkplätze geplant, als von der Stadt gefordert. „Es hat von Beginn an Probleme wegen der Verkehrssituation gegeben“, sagte Andreas Zimmermann, Sprecher der Stadtverwaltung. Auch die Planung für die Auffahrt auf das Grundstück gestaltete sich als schwierig, da an der vielbefahrenen AOK-Kreuzung ein hohes Verkehrsaufkommen herrscht. Unklar ist nun, was mit dem Grundstück geschehen soll. Der Stadt liegen bis heute keine neuen Pläne vor: „Wir können im Moment nicht absehen, was da passieren wird“, so Andreas Zimmermann.
Ob das Grundstück verkauft oder anderweitig genutzt werden soll, bleibt offen „Derzeit werden die Möglichkeiten der weiteren Verwendung geprüft“, sagte Robert Koch.
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