Ahrensburg: Fast ausgeglichener Jahresabschluss

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Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach Foto: Fischer

Bürgermeister Michael Sarach im Gespräch mit dem Wochenblatt

Ahrensburg Ein Jahr geht zu Ende und ein neues beginnt. Wir haben den Ahrensburger Bürgermeister Michael Sarach gefragt, wie die Schlossstadt durch das Jahr 2016 gekommen ist und was ihre Bürger 2017 erwarten können.

Wochenblatt: Was steht in Ahrensburg im nächsten Jahr auf der Agenda?
Michael Sarach: Wir haben nach wie vor viele Projekte in der Planung und Realisierung. Im nächsten Jahr wird der neue Flächennutzungsplan verabschiedet. Außerdem gehen die Planungen in Sachen S4 voran. Die Deutsche Bahn wird Lösungen bei den Lärmschutzmaßnahmen vorstellen. Auch die Nordtangente ist als Teil des Flächennutzungsplanes wieder in der Diskussion. Es sollen dahingehend Gespräche mit der Nachbargemeinde Delingsdorf geführt werden.

WB: Die Verfügbarkeit von Kitaplätzen und das schulische Angebot ist bei Familien ein großes Thema. Welche Neuerungen und Veränderungen wird es im nächsten Jahr geben?
Sarach: Die Bauarbeiten an der Grundschule Am Reesenbüttel kommen gut voran, so dass zum Schuljahresbeginn 2017/2018 die neuen Räume wohl vollständig zur Verfügung stehen werden. Außerdem beschäftigen wir uns mit einem Konzept für den offenen Ganztag, der an der Grundschule testweise anlaufen soll.

WB: Wie ist es um die Ahrensburger Finanzen im nächsten Jahr bestellt?
Sarach: Wir haben es geschafft, in diesem Jahr einen fast ausgeglichenen Jahresabschluss hinzubekommen und die in den vorigen Jahren zurückgegangenen Gewerbesteuereinnahmen aufzufangen. Ich gehe davon aus, dass sich diese Entwicklung auch 2017 fortsetzen wird.

WB: Die Sanierung des Kunst-rasenplatzes des SSC Hagen kam kurz vor Ende durch möglicherweise schädliches Granulat ins Straucheln und musste zeitweise ausgesetzt werden. Bewerten Sie die Sanierung dennoch als Erfolg?
Sarach: Die Entwicklung war so natürlich nicht vorhersehbar. Es ist dadurch teurer geworden als gedacht, aber durch das schnelle Handeln und die enge Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik und Verein zu einem guten Abschluss gebracht worden. Das Training auf dem Platz war keine 10 Minuten nach der endgültigen Freigabe bereits wieder in vollem Gange.

WB: Was war für Sie der größte Erfolg im Jahr 2016?
Sarach: Ein Projekt mit weitreichenden Folgen ist sicherlich die Beteiligung am Städtebauförderprogramm. Wir haben alle relevanten Projekte aufgelistet und eingereicht. Im nächsten Jahr wird sich dann zeigen,
welche davon mit Fördermitteln realisiert werden können. Aber auch die kleinen Dinge bereiten manchmal große Freude, etwa die neuen Mosaiken im Tunnel an der Manhagener Allee. Ich finde, das ist einer der schönsten Tunnel überhaupt und ich freue mich, dass sich an der Umsetzung auch Ahrensburger Firmen unentgeltlich beteiligt haben.
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