Ahrensburger Firma setzt auf neue LED-Technik

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Dr. Claudius Noack (rechts), Leiter der Lichtentwicklung und des Lichtlabors, erklärt den Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin und Konstantin von Notz (beide Bündnis90/Die Grünen) automatisierte Lichttechnik Foto: Fischer

Grüne Bundespolitiker besuchen Esylux, Hersteller von modernen Beleuchtungssystemen

Von Finn Fischer
Ahrensburg
Elektrisches Licht im Inneren von Gebäuden ist erst mal nichts neues – seit der Erfindung der Glühbirne. Doch für das Ahrensburger Unternehmen Esylux steckt hinter Beleuchtungstechnik weit mehr, als dunkle Räume zu erhellen. Jetzt besuchten die Bundestagsabgeordneten Jürgen Trittin und Konstantin von Notz (beide Bündnis90/Die Grünen) den Hersteller von Beleuchtungssystemen, um sich über gesundes und energiesparendes Licht zu informieren. Seit vermehrt LED-Technik zur Beleuchtung eingesetzt wird, spielen gesundheitliche Aspekte eine immer größere Rolle. So hat die Farbtemperatur eine direkte Auswirkung auf den Körper. Das ist wissenschaftlich erwiesen. „Der Trend geht Richtung LED und die wurde von der Farbtemperatur her nicht an das Tageslicht angelehnt“, sagt Oliver Segendorf von Esylux. „Doch das braucht der Mensch wie Wasser und Luft, um zu überleben.“ Wenn Angestellte im Büro ihre Augen nicht offen halten können und unter Konzentrationsmangel leiden, liegt das also vielleicht nicht an Langeweile oder Überforderung, sondern an der Beleuchtung. Im Fokus stehen daher Bürogebäude und Bildungseinrichtungen. Das Unternehmen setzt auf eine LED-Technik, mit der sich die jeweiligen Tageszeiten nachempfinden lassen. „Das steigert erwiesenermaßen tagsüber die Konzentration und lässt uns in der Nacht besser schlafen“, sagt Sprecher Christian Schöps. Für Jürgen Trittin klingt der Ansatz vielversprechend: „Wir brauchen zur Einsparung von Ressourcen intelligente Lösungen, die Spaß machen.“ Während des Besuchs sprach sich der Bundestagsabgeordnete auch für Anreize für Unternehmen aus, den Ausbau energetischer Verbesserungen voranzutreiben. So halte er die Möglichkeit, Investitionen in ökologisch sinnvolle Anschaffungen steuerlich abzusetzen, für sinnvoll. Würde die heute vorhandene Technik eingesetzt werden, ließen sich 40 Prozent der für Beleuchtung genutzten Energie einsparen. Das entspräche in Deutschland in etwa zwei Atomkraftwerken.
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