Ahrensburger Gilde sucht neue Mitglieder

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Auch in Ahrensburg hat der Schießsport eine lange Tradition Foto: fnf

Schützen wollen den sportlichen Aspekt des Hobbys mehr in den Vordergrund rücken

Von Finn Fischer
Ahrensburg
Die Ahrensburger Schützengilde warb am Wochenende beim Tag der offenen Tür für sich, um am Image und den Mitgliederzahlen zu arbeiten. 2007 brannte das Schützenhaus ab, danach blieben die Mitglieder aus. Mittlerweile hat sich die Zahl bei 160 eingependelt. Vor allem den sportlichen Aspekt des Hobbys wollen die Schützen mehr in den Vordergrund rücken, schließlich ist das Sportschießen eine olympische Disziplin. „Schon bei den Spielen in Rio zeigte sich, dass das, was wir machen, Hochleistungssport ist“, sagt Thomas Looft. Der 56-Jährige ist seit vier Jahren Vorsitzender der Gilde. Der Schießsport fördert Konzentration und Selbstbeherrschung, innere Ruhe und mentale Ausgeglichenheit. „Eine gute Möglichkeit insbesondere für Jugendliche, diese Eigenschaften zu trainieren“, so Looft. Für Kinder hatte die Gilde am Aktionstag unter anderem einen Wettbewerb mit Lichtpunktgewehr vorbereitet. Eine gute Möglichkeit, um schon in frühen Jahren mit dem Schießsport anzufangen. „Deutschland hat eines der härtesten Waffengesetze der Welt. Das macht den Vereinen zu schaffen.“ Vor allem beim Werben neuer Mitglieder sei das ein Problem. „Teure Technik wie Lichtpunktgewehre für Kinder kann sich nicht jeder Verein leisten“, weiß Looft. Das Schießen mit Luftdruckwaffen ist ab zwölf Jahren erlaubt.

Weitere Infos: Ahrensburger Schützengilde
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