Ahrensburger Tafel wird 20 Jahre alt

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Tafel-Mitarbeiter Waltraud Giese, Johannes Kelp (M.) und Bernd Linde Foto: M. Giese

Mehr als 2.500 bedürftige Personen werden jede Woche versorgt

Ahrensburg Die Ahrensburger Tafel mit ihren fünf Ausgabestellen in der Schloss-Stadt, in Bargteheide, Hamburg-Rahlstedt (Großlohe), Ammersbek-Hoisbüttel und Großhansdorf, wird in diesen Tagen 20 Jahre alt. Dieses Ereignis wird mit einem Jubiläumsempfang mit etwa 120 geladenen Gästen am Samstag, 10. Oktober, 18 Uhr im Ahrensburger Restaurant „Strehl“ gefeiert. Auch mit einem selbst gedrehten Film wird die erfolgreiche Arbeit des gemeinnützigen Vereins dokumentiert. Für den musikalischen Rahmen der nicht-öffentlichen Veranstaltung sorgen die „solteros“.
„Zwei Jahrzehnte Tafeln sind eigentlich kein Grund zum Feiern“, so der 1. Vorsitzende Johannes Kelp. „Denn der stetig steigende Bedarf an den Angeboten der Tafeln ist ein Indikator für ein zunehmendes Ungleichgewicht in unserer Gesellschaft. Als ehrenamtliche soziale Bewegung können die Tafeln zwar akute Notlagen lindern; deren Ursachen zu beseitigen, ist jedoch Aufgabe der Politik.“
Andererseits: „Unsere Mitarbeiter leisten unermüdlich hervorragende Arbeit“, so Johannes Kelp. „Der starke Zustrom der Kriegsflüchtlinge bringt auch die Ahrensburger Tafel mehr und mehr an die Grenzen der Kapazität und der persönlichen Belastung der Mitarbeiter“, stellt Johannes Kelp fest. „Wir haben zwar derzeit meist noch genug Waren, aber der Einzelne kann nicht immer so viele Lebensmittel mitnehmen, wie wir es lange gewohnt waren.
Die Ahrensburger Tafel mit ihren 102 ehrenamtlichen Helfern versorgt jede Woche mehr als 2.500 bedürftige Personen in fast 800 Haushalten; zusätzlich werden elf soziale Einrichtungen in der Umgebung beliefert. (mg)

Weitere Infos: Ahrensburger Tafel
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