Allmendes Kräuter-Frau

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Isa Susanna Merker beim Kräuterpflücken auf den Wiesen des ökologischen Wohnprojekts Allmende Foto: stb

Isa Susanna Merker kennt Kräuter gegen viele Leiden. Kurs am 3. Juni

Von Stella Bandemer
Ahrensburg
Menschen, die unter Verdauungsbeschwerden leiden oder die sich eine rasche Wundheilung wünschen, müssen nicht immer gleich zu Medikamenten greifen. Oft helfen auch Pflanzen und Kräuter, um das eine oder andere Wehwehchen zu lindern. Isa Susanna Merker kennt viele Heilpflanzen und ihre Wirkung.
Regelmäßig sammelt sie diese auf dem Gut Allmende. Ihr Wissen gibt sie auch in Kursen weiter. Nächster Termin ist am Mittwoch, 3. Juni, 16.30 Uhr (Treffpunkt: Allmende Gesundheitszentrum, Bornkampsweg). Diesmal geht es um weiße Doldenblüten und die Frage, ob diese essbar oder giftig sind.
„Schon meine Mutter hatte einen grünen Daumen“, erinnert sich die Diplompädagogin. Zusammen mit ihr war Isa Susanna Merker von Kindheit an auf Kräutersuche. „Seitdem ist meine Begeisterung stetig gewachsen.“
Die Kräuterexpertin kennt eine Heilpflanze gegen fast jedes Wehwehchen. Viele der Kräuter können zudem auch noch gut in der Küche verwendet werden.
Die 64-Jährige beschäftigt sich vor allem mit pflanzlichen Mitteln, die Rücken- und Gelenkbeschwerden lindern und betreibt Kräuterkunde. Um ihr Wissen weiterzugeben, bietet sie regelmäßig Kräuterspaziergänge an. Isa Susanna Merker weiß: „Das alte Wissen um die Kräuter wird nicht mehr, wie früher üblich, von Generation zu Generation weitergegeben und geht daher leider immer mehr verloren.“

Viele Vitamine


Die gewerbliche und industrielle Versorgung mit Lebensmitteln habe Pflanzen vermehrt von der Speisekarte gestrichen. Dagegen möchte die 64-Jährige vorgehen und die Faszination für die nicht nur medizinisch wertvollen Heilpflanzen wiedererwecken. „Kaum einer weiß, dass die Pflanzen von den Inhaltsstoffen her oft mehr Vitamine besitzen als Gemüse“, verrät Isa Susanna Merker, die bereits seit fünfzehn Jahren in Allmende wohnt. Vor allem nach dem Winter bauen die enthaltenen Vitalstoffe Körper und Geist wieder auf. Bei der Suche müsse jedoch darauf geachtet werden, möglichst frische, saubere Blätter zu pflücken, die nicht auf Hundeauslaufflächen wachsen. Merker: „Nach dem Pflücken sollten die Stiele entfernt und die Blätter gut abgewaschen werden.“ Dann können sie in Aufläufen, Suppen, als Gewürz oder im Smoothie verzehrt werden.

Die Teilnahme an einem Kräuterspaziergang kostet 60 Euro. Anmeldung unter
04102/4579 878.
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