Angebot wird ausgeweitet

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Annette Maiwald-Boehm (Peter-Rantzau-Haus), Jürgen Eckert (Awo-Ortsverband), Christine Büntjen (P.-R.-Haus) und Heinrich Schepers mit dem neuen Programmheft Foto: fnf

Peter-Rantzau-Haus: Programm 2015 mit Kursen für Berufstätige und 50 plus

Ahrensburg Für das Jahr 2015 will das Peter-Ranzau-Haus seinen Kurs etwas korrigieren. Das Heft hat frisches Design, ein neues Logo. Zudem sollen mehr attraktive Ausstellungen – und Kursangebote da sein, um jüngere Generationen anzusprechen. Alle Flyer müssen angepasst, Aushänge umgestellt werden. „Es wird wohl noch sehr lange dauern, bis wir das abgeschlossen haben“, sagt Annette Maiwald-Boehm, Leiterin der Einrichtung. Es bleibt nicht dabei, einfach nur das Logo zu ändern. Die Umsetzung ist das Zeitaufwändigste. „Wir finden immer wieder veraltete Flyer und Dokumente“, sagt Maiwald-Boehm und verteilt unter den Gästen Traubenzucker mit dem alten Logo auf der Verpackung: „Die müssen alle weg.“

Eine Begegnungsstätte für alle Ahrensburger


„Durch ein frischeres Erscheinungsbild wollen wir eine Begegnungsstätte für alle Ahrensburger sein“, sagt Christine Büntjen, stellvertretende Leiterin des Peter-Rantzau-Hauses.
Das neue Kursheft, das mittlerweile in einer Auflage von 3.000 Stück erscheint. Die Gestaltung wird immer weiter professionalisiert. Piktogramme lassen den Betrachter noch schneller die richtigen Kurse finden.
„Diesmal sind die Abbildungen im Heft innen noch in Schwarz-Weiß. Im nächsten Jahr drucken wir komplett in Farbe“, sagt Heinrich Schepers, der das Programm grafisch gestaltet hat. „Jedem Bereich ist ein Piktogramm zugeordnet“, sagt Schepers. Die sind in den Aushängen im Gebäude schon jetzt zu finden. In einem neuen Themengebiet bietet das Peter-Ranzau-Haus in diesem Halbjahr Gedächtnistraining und zusätzlich „Brainwalking“ an. Außerdem eine Selbsthilfegruppe für Frauen nach einer Brustkrebserkrankung und – ganz besonders – einen Puppen-Nähkurs. „Das ist ein schönes Beispiel für ehrenamtliches Engagement. Joanna Brügmann (Kursleiterin) stand irgendwann mit einem Korb voller Puppen bei uns in der Halle und fragte, ob sie nicht Kurse geben könne“, erinnert sich Annette Maiwald-Boehm. Und Kursleiter werden pausenlos gesucht.
„Wir sind darauf angewiesen, dass viele Menschen kommen und etwas anbieten. Jedes Talent und jede Fertigkeit ist gefragt und kann untergebracht werden“, sagt Jürgen Eckert vom Awo-Ortsverein, der als Träger fungiert. „Das Peter-Rantzau-Haus hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Bildungs-Knotenpunkt entwickelt.“ Mit dem neuen Programm will die Begegnungsstätte ihr Angebot auf die Generation 50Plus und Berufstätige ausweiten.
Die hauseigenen Kurse sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit der Begegnungsstätte. Die von der Stadt geförderte Einrichtung steht aber auch anderen Vereinen und Organisationen offen. So können die Räumlichkeiten angemietet werden. In jedem Jahr muss das Peter-Rantzau-Haus rund 390.000 Euro erwirtschaften. Ein Teil kommt von der Stadt, der Rest wird mit Eigenengagement aufgebracht. Das Kursheft für das erste Halbjahr 2015 kann über die bekannten Auslagestellen bezogen werden. Alle Kurse sind online unter www.peter-rantzau-haus.de einsehbar. (fnf)
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