Angebote immer beliebter

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Die Ferienzeit soll für die Kinder und Jugendlichen unvergesslich bleiben Foto: wb
 
Waltraut Eigener und Alexander Unruh engagieren sich für die Stormarner Ferienfreizeiten Foto: Jenjahn

Verein „Ferienfreizeiten Stormarn“ seit zehn Jahren aktiv

Von Olaf Jenjahn
Lütjensee
„Ich habe nie darüber nachgedacht, dass wir irgendwann einmal unser Zehnjähriges feiern“, sagt Alexander Unruh, Gründer des Vereins „Ferienfreizeiten Stormarn“ und lächelt. Weil es seinerzeit Beschränkungen bei anderen Anbietern von Ferienfreizeiten gab, nahm Unruh die Initiative selbst in die Hand und gründete „seinen“ eigenen Verein. „Beispielsweise durften Betreuer für die Freizeiten nur bis zu einem gewissen Alter mitfahren. Unsere Köchin, 62 Jahre alt, kocht bei den Auslandsfreizeiten schon mal für 120 Kinder und Jugendliche, wäre also niemals mitgefahren“, führt Alexander Unruh an. Und so begann alles mit einer Ferienfreizeit 2006 im Jugendgästehaus Lütjensee. Das Angebot kam so gut an, dass es im Folgejahr mit Ferienfahrten nach Lütjensee, Grömitz und nach Korsika gleich drei Reisen gab. Bis heute werden weiterhin jährlich drei Reisen angeboten. Die Ferienfreizeiten stehen und fallen mit den Betreuern, hier Teamer genannt. „Wir haben einen Pool von knapp 90 Teamern, davon gehören gut 50 bis 60 zum harten Kern, die uns regelmäßig unterstützen. Man erkennt daran eine recht hohe Wiederholungsrate“, sagt Alexander Unruh. Die Kinder seien in den zwei Ferienwochen glücklich und zufrieden, was den Betreuern ein sehr gutes Gefühl und eine Bestätigung für die geleistete Arbeit gibt. „Vor fünf Jahren wollte ich aufhören. Als die Kinder und Teamer davon hörten, meinten sie, dass ich das nicht dürfe“, erinnert sich Unruh. „Diese große Wertschätzung spüren wir auch immer am Ende unserer Reisen. Die Verabschiedung geschieht stets sehr herzlich“, fügt Waltraut Eigener, die gute Fee im Vorstand, hinzu.
Ehrenamtliche Arbeit
Die Arbeit des Vereins wird komplett ehrenamtlich absolviert. „Unsere Teamer werben wir eigenständig an und bilden sie selbst aus. Auch die Organisation und Anmeldung der Fahrten werden in Eigenregie vorgenommen. Wir stoßen aber an unsere Kapazitätsgrenzen“, sagt Waltraut Eigener. Die Bürokratie habe zugenommen, sowohl für die Organisatoren der Freizeiten, als auch für die Teilnehmer und deren Angehörige. In Anspruch nehmen kann jedes Kind, aus dem gesamten Bundesgebiet, die Angebote der Stormarner Ferienfreizeiten. Allerdings erhalten Kinder mit Wohnsitz im Landkreis eine Förderung der Gemeinden. Stormarner Familien, die staatliche Unterstützungen beziehen, können für ihre Kinder Zuschüsse aus dem Jugendferienwerk (JFW) erhalten. Auch der eigene Förderverein, der von der Sparkassen-Stiftung Stormarn unterstützt wird,ermöglicht es Kindern aus hilfebedürftigen Familien, an den Reisen teilzunehmen. Zum zehnjährigen Bestehen plant der Verein am 17. September auf dem Gelände des Jugendgästehauses in Lütjensee eine Feier mit aktuellen und einstigen Mitstreitern. „Für die nächsten zehn Jahre hoffe ich, dass die bürokratischen Hürden nicht noch höher werden und dass die Bezuschussung unserer Fahrten in Stormarn weiter gewährleistet ist“, meint Alexander Unruh. Das sollte für einen schuldenfreien Kreis kein Problem sein.

Weitere Infos unter: www.ferienfreizeiten-stormarn.de oder Telefon 04533-6102966
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