Anne-Frank-Schule lädt zur Jobmesse

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Werben für die 17. Ausbildungsmesse in der Anne-Frank-Schule Foto: Maurer

Bereits zum 17. Mal findet in Bargteheide die Ausbildungs- und Berufsmesse für Schüler statt

Von Birgit Maurer
Bargteheide/Siek
Zum 17. Mal wird in der Anne-Frank-Schule Bargteheide eine Ausbildungs- und Berufsmesse veranstaltet. Am Donnerstag, 17. November, von 8 bis 16 Uhr, stellen sich 56 Firmen und Institutionen vor. „Es ist für alle Schüler etwas dabei“, freut sich die Schulleiterin der Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, Angelika Knies. Ob Handwerksberufe oder duales Studium, IT oder Büro: Alle Bildungsabschlüsse bis hin zum Abitur finden interessante Angebote vor. Allein 22 duale Studienangebote werden vorgestellt. Die Messe bietet Schülern wie Firmen die Möglichkeit, ungezwungen ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und zu checken, ob man zueinander passt. Denn es kommt keineswegs nur auf die Schulzensuren an, so Ausbildungsleiter Markus Krey von der Firma Wesemeyer aus Siek, die seit Jahren an der Messe teilnimmt: „Das Gespräch ist ebenso wichtig wie der Test und es kommt darauf an, wer zu uns ins Team passt.“ Statistiken gibt es nicht, wie viele Ausbildungsplätze durch die Messe zustande kommen. „Aber wir treffen jedes Jahr wieder Ehemalige an“, freut sich Knies. Als die Messe 1999 ins Leben gerufen wurde, wollte man Mädchen ansprechen, sie sensibilisieren für mehr als die typischen Frauenberufe. Heute gilt das für beide Geschlechter gleichermaßen: „Die Top Ten der beliebtesten Berufe ist fast unverändert. Bei Jungs KfzMechatroniker, Elektroniker und Fachkraft für Lagerlogistik und neu auch Fachinformatiker und Mediengestalter, für die es aber nicht so viele Ausbildungsplätze gibt. Bei Mädchen Bürokauffrau, Verkäuferin und Arzthelferin. Bei beiden Geschlechtern beliebt sind kaufmännische Berufe wie Industriekaufmann und neuerdings auch Immobilienkaufmann“, sagt Carola Oder vom Berufsinformationszentrum. Zudem wolle man mehr Möglichkeiten schaffen, dass auch Flüchtlinge früh in Kontakt zu Firmen kommen. Voraussetzung für eine Ausbildung ist das Sprachdiplom „B1“. Man wolle die Anforderungen nicht senken, betonte Holger Knoblauch (IHK). Neu unter den Ausstellern ist der Beruf Hörgeräteakustiker, vertreten durch die Firma Hörgeräte Kersten. Auch das Hotel am Schloss macht mit und informiert zum Beruf „Koch“. Schwer tut sich nach Angaben der Organisatorin Birgit Welter vom Schulsekretariat die Gastronomie, obwohl die ja bekanntlich unter zu wenig Ausbildungswilligen leidet. Bisher ist sie nicht vertreten. Insgesamt haben sich von 122 angeschriebenen Firmen und Institutionen 56 angemeldet, darunter zahlreiche Handwerksbetriebe, Dienstleister wie Banken und Krankenkassen sowie die Awo, die Berufsakademie Hamburg, die Bundespolizeiakademie und die Bundeswehr. Auch große Firmen wie Dräger, Clariant, die Debeka Versicherung und Hapag Lloyd sind dabei. Die Messe ist offen für alle Schüler der Region – mit und ohne Eltern. Vormittags werden Klassenführungen durchgeführt. 500 Schüler sind bereits für die Gruppenführungen angemeldet.

Weitere Infos: Anne-Frank-Schule
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