Autobahnanbindung für Trittau

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Die B 404 ist eine wichtige Verkehrsader und soll nach dem Willen der Trittauer Politiker zur Autobahn ausgebaut werden.Foto: bm

Politiker wollen Resolution beschließen

Trittau. Das Thema ist nicht neu, doch die Gemeindevertreter wollen das Vorhaben vorantreiben. Demnach soll die Bundesstraße 404 als Verlängerung der Autobahn 21 selbst zur Autobahn augebaut werden. Dafür soll in nächsten Gemeindevertretersitzung am Donnerstag, 31. Januar, eine Resolution für den Ausbau beschlossen werden. Bürgermeister Walter Nussel und die Gemeindepolitiker wollen den Straßenausbau somit als „vordringlich“ im Bundesverkehrswegeplan einstufen zu lassen. Derzeit ist er nur als „sonstiges Vorhaben“ bezeichnet. „Der Ausbau in diesem Jahr zur Dreispurigkeit ist nur ein
erster Schritt, reicht aber auf Dauer nicht aus“, so Nussel. Mit der Resolution schließt man sich dem Anliegen des Kreises an, der den vierspurigen Ausbau im vergangenen Jahr gefordert hatte. Wird der Ausbau als vordringlich festgeschrieben, können ab 2015 Fördergelder fließen. Der Hintergrund: Die Politiker befürchten eine wachsende Belastung durch den Bau der Fehmarnbeltquerung. Gibt es dadurch mehr Stau auf der A1, könnten die Autofahrer auf die B404 ausweichen. Zudem sei eine Autobahnanbindung ein Standortvorteil für die Gemeinde. Weitere Themen der Gemeinderatssitzung sind der ein Satzungsbeschluss zum Schützenplatz und eine Widmung für die Straße „Auf dem Kamp“. Das bedeutet, dass die Straße für den öffentlichen Verkehr frei gegeben wird. (bm)
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