Autohof am Kreuz Bargteheide

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Detlev Hinselmann (v. l.) und Norbert Leinius (beide WAS) mit Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und den Landräten Klaus Plöger (Stormarn) und Christoph Mager (Herzogtum Lauenburg), außerdem Ulf Hahn von der Wirtschaftsförderung Herzogtum Lauenburg (WFL) Foto: fnf

Schlossgespräche: Gewerbegebiete und Verkehr wachsen

Ahrensburg Die Metropolregion soll näher zusammen rücken – vor allem wirtschaftlich. Beim Ahrensburger Schlossgespräch betonte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer vor Vertretern aus Wirtschaft und Politik die wichtige Rolle, die die Kreise Stormarn und Herzogtum-Lauenburg mit der Nähe zu Hamburg einnehmen. „Die Zusammenarbeit zwischen den Kreisen in der Metropolregion und der Stadt Hamburg muss zu etwas Selbstverständlichen werden“, sagt Minister Meyer. „Ich freue mich sehr, dass es endlich gelungen ist, ein gemeinsames, landesübergreifendes Gewerbegebiet bei Stapelfeld und Rahlstedt auf den Weg zu bringen.“ Bereits im Mai sollen die Verträge für das 39 Hektar große Gelände, von dem sich 12 Hektar auf dem im Kreis Stormarn befinden, unterzeichnet werden. Die ersten Bagger rollen voraussichtlich im Herbst. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist enorm. Die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) rechnet damit, dass in den kommenden 15 Jahren Gewerbeflächen von insgesamt rund 140 Hektar benötigt werden. WAS-Chef Norbert Leinius: „Der eigentliche Bedarf könnte noch darüber hinaus gehen.“
In Ahrensburg ist derzeit eine Erweiterung des Gewerbegebietes Beimoor-Süd geplant. Die WAS kaufte dort 23 Hektar von der Stadt, um sie zu erschließen und zu vermarkten. Auch in Braak, Reinbek, Barsbüttel, Hammoor und Reinfeld entstehen neue Flächen für Unternehmen. Wenn die Wirtschaft wächst, steigt auch das Verkehrsaufkommen. Vor allem mit Blick auf die geplante Fehmarnbelt-Querung. Schon jetzt klagen viele Gemeinden über wildparkende Trucks in Gewerbegebieten. Die Lastwagenfahrer haben keine andere Möglichkeit, als in die Gewerbegebiete auszuweichen – es gibt an den Autohöfen zu wenig Stellplätze. Der Rastplatz Buddikate ist regelmäßig überlastet. „Wir brauchen einen weiteren Autohof an der A1“, sagt Norbert Leinius. Die Buddikate sei nicht erweiterbar. Der neue Autohof soll am Kreuz Bargteheide entstehen. Ende 2017 sollen die Bauarbeiten beginnen. Länger braucht es bei dem Ausbau der A21 bis zur A24 bei Schwarzenbek. Es dürften trotz Hochstufung im Verkehrswegeplan des Bundes noch 15 Jahre ins Land ziehen, bis die Erweiterung umgesetzt ist. (fnf)
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