Bargteheide bleibt schuldenfrei

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Bargteheides Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht Foto: cs

Der Haushaltsentwurf für 2017 bleibt im Rahmen. Umstritten bleibt der Personalbedarf im Rathaus

Bargteheide Die letzte Sitzung der Bargteheider Stadtvertreter hatte es in sich. Mit der Genehmigung des Stellenplanes und des Haushaltsentwurfs für 2017 standen gleich zwei gewichtige Punkte auf der Tagesordnung. Positiv: Bargteheide bleibt auch im kommenden Jahr schuldenfrei. Mit einem Gesamtvolumen von 48,2 Millionen Euro liegt der Haushalt 2017 um 8,9 Prozent höher als 2016. Zwanzig Prozent der Investitionen sollen auch im kommenden Jahr wieder in Schulen und Kindergärten fließen. 4,5 Millionen Euro müssen aus der Rücklage entnommen werden. „Mit allen Sparmaßnahmen haben wir den Haushalt 2017 auf einen guten Weg gebracht“, sagt Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht (parteilos). Beim Thema Stellenplan wurde deutlich, dass Politik und Verwaltung unterschiedliche Ansichten über die zukünftige Stellendichte im Rathaus vertreten. Seitens des Personalrats der Verwaltung waren 1,5 zusätzliche Stellen gefordert. Einen Tag vor der Stadtvertretersitzung beschloss der Hauptausschuss kurzfristig einen anderen Stellenplanentwurf, der nur eine Vollzeitstelle vorsah. Die Stadtvertreter diskutierten kontrovers über die Notwendigkeit zusätzlichen Personals in der Verwaltung. Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht plädierte deutlich für die Stellen, die zur Entlastung der Verwaltungsmitarbeiter und zur Bearbeitung der Vielzahl zukünftiger Bauprojekte notwendig seien. SPD und CDU warnten davor, sich zum jetzigen Zeitpunkt auf langfristige Personalkosten festzulegen. Miriam Scheib aus dem Personalrat der Verwaltung bedauerte, dass nur die Fraktion der Wählergemeinschaft für Bargteheide (WfB) von dem Angebot Gebrauch gemacht habe, sich beim Personalrat über die Hintergründe zur Stellenforderung zu informieren. Am Ende wurde eine Vollzeitstelle in der Bau- und Planungsabteilung beschlossen. (cs)
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