Bargteheide: Probleme für Radfahrer

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Peter Anklam von der Rad AG hat nachgemessen: Zwei Meter breit ist der Geh- und Radweg am Tremsbüttler WegFoto: cs

Unsicherheit nach veränderter Wegesituation. Rad AG hat Zehn-Punkte-Plan

Die Schilder sind abgeschafft, gekommen ist die Verunsicherung. Die kombinierten Geh- und Radwege sind aus dem Straßenbild Bargteheides verschwunden. Für die Radfahrer stellt sich jetzt die Frage, was darf ich und wo habe ich zu fahren? Viele Bargteheider sind verunsichert.

„Gerade eine Straße wie der Tremsbüttler Weg birgt großes Gefahrenpotential in sich“, sagt Peter Anklam, Sprecher der Rad AG und Stadtvertreter. „Dort sind zahlreiche Grundstücksausfahrten. Die am Rand parkenden Autos machen die Straße zusätzlich unübersichtlich.“ Das Radfahren auf dem Bürgersteig sei auch dort nicht mehr zulässig, dabei hatten noch vor einigen Jahren Anlieger der Straße auf einen Teil ihrer Vorgärten verzichtet, um diesen kombinierten Geh- und Radweg zu ermöglichen.

„Für viele ist das Rad das einzige Verkehrsmittel. Gerade Kinder und alte Menschen werden ängstlich, wenn sie auf der Straße fahren und von einem Lkw überholt werden“, gibt Anklam zu bedenken. Nur auf der B 75, dem Südring sowie dem neuen Westring blieb es bei den gemeinsamen Fuß- und Radwegen. In der Rathausstraße bleibt der Angebotsradweg bestehen. Ansonsten sind die Fahrradfahrer gezwungen, auf der Straße zu fahren. Ein Rückgängigmachen der Entscheidung ist nicht in Sicht. Die Rad AG hatte einen Zehn-Punkte-Plan zur Verbesserung vorgelegt. Dabei wird unter anderem die Verlängerung des Angebotsradweges der Rathausstraße über die Bahnbrücke, den Tremsbüttler Weg bis zur Einmündung in die Deviller Straße gefordert. Außerdem die Markierung von Fahrbahnstreifen auf der Jersbeker Straße sowie eine Verkehrsinsel in Höhe Trabrennbahn. Die Diskussion wird weitergehen. Zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Planung und Verkehr ist Hans-Jürgen Zimmermann aus der Kreisverkehrsbehörde geladen. „Wir wollen die Situation darlegen und Klarheit schaffen“, so Anklam. (cs)
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