Bauern suchen Frau

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Das Ensemble des Theaters Hoisdorf bei den Proben für das neue Stück mit dem Titel „Landeier“ Foto: bm

Theater Hoisdorf probt für Stück „Landeier“. Premiere am 15. November

Von Birgit Maurer
Hoisdorf. Wenn Jens bügeln oder Jan Pfannkuchen backen soll, dann wird es schwierig. Davon haben die Jungbauern nämlich keine Ahnung.
„Wir können melken und mähen“ verkünden die zwei der Postbotin, die ihnen in Sachen „Frau finden“ auf die Sprünge helfen will.

Bewerbungsvideo mit nackter Haut

Dazu möchte sie ein Video drehen, um die Vorzüge der Herren zu zeigen und das nicht nur am Bügelbrett oder Herd. Denn während sie im Haushalt arbeiten, sollen sie sich auch noch ganz geschickt entblättern.
Und das gibt natürlich Anlass zu manchen Lachern für das Publikum. Im neuen Stück des Theaters Hoisdorf „Landeier“ geht es um drei Jungbauern, die irgendwo in Schleswig-Holstein im Örtchen „Lütjenbüll“ mit Hilfe der modernen Medien jeder eine Frau suchen.

Schwierigkeiten auf dem Weg zur Zweisamkeit

Heraus kommt eine Mischung aus den TV-Formaten „Bauer sucht Frau“ und „Büttenwarder“, denn die manchmal etwas begriffsstutzigen und langsamen Jungbauern Jens und Jan sowie der etwas intelligentere Richard haben es schwer auf dem Weg zur Zweisamkeit. Das sorgt für gute Unterhaltung.
Für die Theaterleute birgt das Stück besondere Herausforderungen: „Wir zeigen Videos, verwenden Smartphones, dass muss auf den Punkt klappen mit der Technik“, berichtet der Regisseur Andreas Lüthje.
Für Timo Hilkenbach ist es die erste große Rolle. „Ich bin letztes Jahr dazugekommen, hatte zunächst nur eine Rolle mit zwei Sätzen, um zu sehen wie das ist vor so viel Publikum. Da es mir gefallen hat, habe ich in diesem Stück eine Hauptrolle übernommen“, berichtet er. Und die steht ihm gut: Gekonnt zeigt er Mimik und Sprachwitz. Da hat jemand seine Berufung gefunden.

Bühnenbier ohne Alkohol

Welche Rollen die Postbotin und die hübsche Studentin
Lavinia haben, die in der Kneipe bei Wirt Hein strandet, um den Jungbauern auf die Sprünge zu helfen, kann man in den sieben Aufführungen sehen. Es kommt zu einem unerwarteten, furiosen Ende, soviel verrät das Ensemble.
Auf der Bühne wird nur alkoholfreies Bier getrunken, „das könnte bei der Premierenfeier anders sein“, so Bühnenleiter Tim Kröger augenzwinkernd.
Premiere des Stückes ist am Sonnabend, 15. November, im Waldreitersaal Großhansdorf. Karten kosten 10 Euro und sind unter anderem bei Schreibwaren Rieper in Großhansdorf oder im Bürgerbüro Siek erhältlich.
Weitere Vorstellungen: Freitag, 23. Januar, Sonnabend, 24. Januar, Freitag, 6. Februar, Sonnabend,7. Februar, Freitag, 20. Februar, Sonnabend, 21. Februar, jeweils 20 Uhr.
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