Berufstätig trotz Famlie

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Jan-Willem Roes, Carolin Feddern (v.l.), Uwe Sommer, Marc Struve, Heiko Sulimma, Thomas Moldzio, Norbert Basler, Birgit Giffey, Birte Kruse-Gobrecht.

Stiftung zieht Bilanz und hat schon neue Projekte

Ahrensburg. Ein knappes halbes Jahr ist es her, seitdem die Stiftung Beruf und Familie Stormarn ins Leben gerufen wurde. Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Gründungsmitglieder der Stiftung, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen und von ihren Erfahrungen zu berichten.
Die Stiftung Beruf und Familie Stormarn ist ein Unternehmensverbund, bestehend aus fünfzehn Stormarner Firmen, zu denen unter anderem die Basler AG gehört. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, zum Beispiel durch die Sicherung von Betreuungsangeboten.

Notfallbetreuung

Zu diesem Zweck startete Anfang Juni diesen Jahres das Projekt „Notfallbetreuung für Kinder“. Hierbei wird in Ausnahmesituationen, zum Beispiel bei Ausfall der regulären Kinderbetreuung, binnen zwei Stunden eine qualifizierte Betreuungsperson vermittelt. Angeboten wird die Notfallbetreuung gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus Oase e.V. Bad Oldesloe. Für die Angestellten der Unternehmen selbst ist der Service kostenfrei, die Unternehmen zahlen einen jährlichen Pauschalbeitrag, der anhand der jeweiligen Personenanzahl des Unternehmens berechnet wird. Gründungsmitglied Jan-Willem Roes, Geschäftsführer der Party Rent Hamburg Bernard & Roes GmbH erklärt: „Für kleine Unternehmen wie uns wäre ein internes Betreuungsangebot finanziell alleine nicht möglich. Durch die Stiftung kann jeder Betrieb jeder Größe das anbieten.“
Die Rückmeldung nach einem knappen halben Jahr ist positiv, sowohl Eltern als auch die Arbeitgeber sind zufrieden. „Es gibt drei handfeste Gründe, für die es sich lohnt, dieses Konzept zu unterstützen: das gesellschaftliche Engagement kommt der Region zugute, den Mitarbeitern ist geholfen, wenn sie ihre Kinder auch in einer solchen Ausnahmesituation gut betreut wissen und die Arbeitgeber profitieren mittelfristig vom großen betriebswirtschaftlichen Nutzen“, betonte Norbert Basler, Aufsichtsratsvorsitzender der Basler AG und der Beruf und Familie Stormarn GmbH.

Alle werden entlastet

Und Jan-Willem Roes ergänzt: „Es ist ein Vorteil für alle Mitarbeiter, auch die ohne eigene Kinder werden dadurch entlastet.“ Denn wenn ein Mitarbeiter ausfällt, bleibe die Arbeit meist an den Kollegen hängen.
Es gibt außerdem einige Neuerungen bei der Stiftung: Die Notfallbetreuung wird künftig auch sonnabends angeboten, da dies für den Einzelhandel ein regulärer Werktag ist. Zudem soll es bald eine „Sonderzeitenbetreuung für Kinder“ geben. „Wir bleiben nicht stehen mit der Initiative“, so Norbert Basler. Die Stiftung hofft auch künftig auf einen Zuwachs durch weitere Unternehmen. (hs)
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