Bürger suchen Gespräch

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Der Trittauer Neujahrsempfang in der Wassermühle war gut besucht Foto: Willkomm
 
Bürgervorsteherin Ulrike Lorenzen begrüßte die Gäste Foto: aw

Menschen aus Politik und Wirtschaft bei Trittauer Neujahrsempfang

Von Andreas Willkomm
Trittau
Die Trittauer sind schnell. Gleich am ersten Sonntag im neuen Jahr lud die Gemeinde zum Neujahrsempfang in das Kulturzentrum Wassermühle ein. Die Trittauer Bürgerinnen und Bürger nutzten gerne die Möglichkeit, mit Menschen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zwanglos ins Gespräch zu kommen. Allerdings musste zunächst gegen Ende des offiziellen Teils ein kleiner Schock überwunden werden. Gerade als Bürgermeister Oliver Mesch so richtig in Schwung gekommen war bei seiner Rede, erlitt eine ältere Dame im Publikum aufgrund der sehr verbrauchten Luft einen Schwächeanfall. Sanitäter halfen bis zum Eintreffen des Rettungswagen, in dem die Dame dann weiter behandelt wurde. Nach dem Zwischenfall sah Oliver Mesch es als angebrachter an, seine Ansprache abzukürzen, damit die Gäste des Neujahrsempfangs schneller miteinander ins Gespräch kommen konnten. Zuvor hatte die Trittauer Bürgervorsteherin Ulrike Lorenzen die Gäste begrüßt, ganz besonders aber den Kreistagspräsidenten Werner Harmut, die Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, die Landtagsabgeordneten Tobias von Pein und Tobias Koch, den Bürgermeister der Partnerstadt Gadebusch, Ulrich Howest und Partnerin, den Bürgermeister a.D. Walter Nussel, der als Vorsitzender der Trittauer Bürgerstiftung anwesend war.
Lorenzen blickte zurück auf das Jahr 2015 und beurteilte dieses aus ihrer Sicht als durchaus positiv. Viele Projekte wurden in Angriff genommen, einige bereits abgeschlossen, andere laufen noch. Es wurden Entscheidungen getroffen, die die Gemeinde und damit den Steuerzahler viel Geld kosten und es stehen weitere große Aufgaben und damit verbundene Kosten an. Ulrike Lorenzen bedankte sich in ihrer Funktion als Bürgervorsteherin bei ihren Kollegen aus der Politik, die allesamt in 2015 eine gute Arbeit verrichtet haben, genau wie die Verwaltung um Bürgermeister Mesch, an den sie anschließend das Wort weitergab. Barbara Fischer, Kantorin der Evangelischen Kirche Trittau, war mit einer Abordnung der JONA Chöre anwesend und unterhielt die Besucher mit Liedern. Natürlich durfte auch mitgesungen werden. Oliver Mesch zeigte sich sehr erfreut über die große Zahl an Gästen und begrüßte unter anderem den neugewählten Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Trittau, Fabian Woggan. Er löst Clemens Tismer ab, der nach 18 Jahren, davon zehn als Wehrführer, nicht mehr zur Wahl angetreten war. Woggan wird bei der Hauptversammlung der Feuerwehr am 9. Januar vereidigt, dann übernimmt er endgültig das Zepter des Wehrführers. Die Gemeindevertretung hatte ihn bereits bestätigt, daher „durfte“ er auch schon seine neuen Dienstgradabzeichen tragen.

„Kein leichtes Jahr für die Politik“


Auch Oliver Mesch blickte auf ein erfolgreiches und arbeitsreiches 2015 zurück, wies aber unterschwellig darauf hin, dass es kein leichtes Jahr war. Die Stichworte lauteten Freibadsanierung, Schulverband/Blaues Haus, Straßenbau und nicht zuletzt die so Mesch wörtlich, „Trittauer Elbphilharmonie“, die sogenannte „Schiefe Brücke“. Gemeint ist der Brückenneubau hinter dem Freibad über die Mühlau. Die Freibadsanierung sieht er nach wie vor als Gewinn für Trittau, obwohl sie die Gemeindekasse schwer belastet. Aber die Ausschreibungen seien durch und es könne nun gebaut werden.
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