Bürgerwindpark von Flugsicherung „abgesegnet“

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Die Flugsicherung hat keine Einwände gegen die drei Windräder am Glindfelder Weg Foto: fnf
Der geplante Bürgerwindpark hat in seiner Entstehungsphase eine weitere Hürde genommen. Die drei geplanten Windkraftanlagen überschreiten eine Höhe von 100 Metern. Daher musste das Bauvorhaben sowohl von der Deutschen Flugsicherung (DFS) als auch vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) genehmigt werden. Das bislang noch ausstehende Urteil der Flugsicherungsbehörde, das sich mit eventuellen Störungen von Drehfunkfeuern auseinandersetzt, liegt nun vor.
Rüdiger Hildebrandt von der Genehmigungsbehörde im Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Kiel: „Überschlägig geprüft erscheint es, dass bezüglich der Betrachtung der Windkraftanlagen als Luftfahrthindernis keine grundsätzlichen Bedenken bestehen.“
Die geplanten Windkraftanlagen am Glindfelder Weg stellen demnach keine große Gefahrenquelle für den Flugverkehr dar. In dem Schreiben der Luftfahrtbehörde an die Stadt wird außerdem darauf hingewiesen, dass eine Kennzeichnung der Windkrafträder durch Lichtquellen an den Spitzen der Rotorblätter notwendig ist. Der Park soll nach Fertigstellung einen wesentlichen Teil der Bargteheider Stromversorgung generieren und eine Anlagemöglichkeit für Bürger bieten. (cs/fnf)
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