Dank ans Ehrenamt

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Von Ursula Strathe (l.) und Hanne Riedinger vom Freundeskreis der Kirchenmusik bekam Bürgermeister Walter Nussel ein Glücksschwein. Fotos: Maurer

Bürgermeister Walter Nussel gibt Ausblick auf 2013

Von Birgit Maurer
Trittau. In der voll besetzten Wassermühle bedankte sich Bürgermeister Walter Nussel im Rahmen des Neujahrsempfangs bei allen ehrenamtlichen Politikern des Gemeinderats, die „wenn auch unter unterschiedlichen Aspekten, immer alle für das Wohl der Gemeinde arbeiten“.
Auch allen anderen Ehrenamtlern in Vereinen und Verbänden dankte der Bürgermeister für die geleistete Arbeit der letzten Jahre. Einen besonderen Dank richtete er an Bürgervorsteher Thomas Mertens-Ammermann, der in seiner Begrüßung erklärte, er werde sein Amt bis zu den Wahlen nur noch genießen, da er nicht zur Wiederwahl stünde. „Wir haben seit 2003 hervorragend zusammen gearbeitet, ich bedaure deinen Abschied“, sagte Nussel.
In seiner Rede führte der Bürgermeister zudem aus, warum viele im vergangenen Jahr beschlossenen Bauarbeiten erst in diesem Jahr angepackt werden. Abstimmungsschwierigkeiten, Unklarheiten und Streitereien waren zum Beispiel dafür verantwortlich, dass der Kreisel am Mühlenweg noch nicht gebaut wurde.
Eines wurde bei den Ausführungen schnell klar: Im kommenden Jahr ist das Verkehrschaos in Trittau vorprogrammiert, da an vielen Stellen gebuddelt wird: Die Rausdorfer Straße wird ausgebaut und der neue Kreisel an der Ecke Gadebuscher Straße entsteht. Baubeginn soll im März sein. Auch der Herrenruhmweg und der Mühlenweg werden weiter ausgebaut.
Der Kreis baut zudem die Kreisstraße 32 Richtung Grönwohld aus. Zwei Brücken werden saniert und ein Radweg erneuert. Teilweise wird eine Vollsperrung nötig sein. Ebenso wie beim Ausbau zur Dreispurigkeit auf der B404. Hier wird im Mai begonnen, weil die Haselmaus nach ihrem Erwachen im März erst umgesiedelt werden muss.
Innerörtlich wird zudem die Lütjenseer Straße saniert und „auch viele Wege und Anliegerstraßen brauchen eine Sanierung“, so der Bürgermeister. Gebaut wird auch eine neue Kindertagesstätte für sechs Gruppen an der Großenseer Straße.
Weitere Zukunftsthemen erläuterte Nussel außerdem: Die Gemeinde Trittau will gemeinsam mit Lütjensee und Grönwohld einen Bauhof im alten Klärwerk am Lehmbeksweg errichten. Ein B-Plan-Verfahren ist hier notwendig.
Der Schulverband muss darüber entscheiden, ob die Hahnheideschule eine gymnasiale Oberstufe bekommt. Das geplante Ärztehaus wird weiter von der Furtbektal GmbH geplant, da die vorigen Investoren sich zurück gezogen haben.
Auch das brisante Dauerthema Schützenplatz kam zur Sprache: Es gebe viel versprechende Gespräche zwischen Schützen und Planern . „Beide Seiten sind zuversichtlich, dass für Trittau und die Schützen ein akzeptables Ergebnis gefunden wird“, so Nussel. Er betonte, dass die Bebauung des Platzes und des Meiereigeländes zusätzliche Impulse für die Innenstadt bringen werden genau wie die Ansiedlung von Lidl und die Umsiedlung von Penny.
Nach dem offiziellen Teil stärkten sich die zahlreichen Besucher am Büfett und führten anregende Gespräche.
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