Die Pille danach - Wichtige Informationen

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Pille Danach
 

Um eine ungewollte Schwangerschaft verhindern zu können, wenn ein Verhütungsmittel versagt hat, gibt es die Pille danach. Möglichkeiten gibt es einige, dass Verhütungsmittel versagen können, beispielsweise wenn:


• vergessen wurde die Pille einzunehmen,
• das Diaphragma verrutscht ist,
• das Reißen des Kondoms eingetreten ist
• oder ein ungeschützter Geschlechtsverkehr stattgefunden hat.


Aber auch für Teenager unter 16 Jahren ist die Pille danach eine gute Alternative. In diesem Fall ist jedoch darauf zu achten, dass verschiedene Gynäkologen eine Einwilligung der Eltern verlangen. Pflicht ist die Zustimmung der Eltern, wenn das Mädchen noch keine 14 Jahre alt ist.
Die Pille danach ist als Notfallindikation gedacht und keinesfalls für den Dauergebrauch geeignet. Die entstehenden Nebenwirkungen sind nicht unerheblich.

Wirkungsweise der Pille danach


Wenn der Eisprung erst nach fünf Tagen auf das Vorkommnis stattfindet, ist es immer noch möglich, dass eine Schwangerschaft eintritt. Spermien können zwischen drei und fünf Tagen im Eileiter überleben und die Eizelle befruchten. Genau an dieser Stelle setzt die Pille danach ein. Unabhängig vom Zyklustag verhindert das in der Pille danach enthaltene Hormon Levonorgestrel den Reifeprozess der Eizelle und somit den Eisprung, sofern dieser nicht bereits stattgefunden hat. Dieses hochwirksame Medikament macht den Transport der Eizelle in den Eileiter und das Eindringen derselben in die Gebärmutter unmöglich.
Bei der Pille danach handelt es sich nicht um eine Abtreibungspille. Ungeborenes Leben wird hierdurch nicht gefährdet.

Eingeschränkte Wirkweise der Pille danach


Werden zeitgleich mit der Pille danach

• Antibiotika
• Medikamente gegen epileptische Anfälle
• Medikamente gegen Darmerkrankungen oder
• Johanniskraut enthaltene Mittel


eingenommen, kann die Wirkung der Pille danach stark beeinträchtigt respektive aufgehoben werden. Gleiches trifft zu, wenn die Pille danach zu oft hintereinander eingenommen wird.

Einnahme der Pille danach

Je näher die Pille am Zeitpunkt des ungeschützten Geschlechtsverkehrs eingenommen wurde, umso sicherer ist die Wirkung. Aktuell wurde durch verschiedene Studien gezeigt, dass bei einer Einnahme binnen 24 Stunden ein Schutz von ca. 95 % vor einer nicht gewollten Schwangerschaft besteht. Erfolgt die Einnahme erst nach 24 Stunden verringert sich der Schutz auf 85 Prozent. Bei einer Einnahme nach 48 bis 72 Stunden ist nur noch mit einer Wirkung von 58 Prozent zu rechnen.

Tritt ein Erbrechen binnen drei Stunden nach dem Einnehmen der Pille danach auf, muss das Medikament erneut eingenommen werden. Außerdem sollte ein Gynäkologe (Wikipedia Info) aufgesucht werden.

Auftretende Nebenwirkungen


In der Regel wird die Pille danach gut vertragen. Vereinzelt können gesundheitliche Probleme wie

• Erbrechen
• Übelkeit
• Kopfschmerzen
• Brustspannen
• Bauchschmerzen
• Schwindelgefühle
• Schmierblutungen

auftreten. Die kurzfristige Zuführung von Hormonen kann zu Menstruationsstörungen und Zyklusverschiebungen führen.

Erhältlich ist die Pille danach beispielsweise unter www.medipalast.com/pille-danach/ Hier können auch noch einmal wichtige Informationen zu den beiden Arten in Ruhe nachgelesen werden.
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