Drei Verkehrsprojekte

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Dr. Rolf Hüttmann (v.l.), Bauausschussvorsitzender Bernd Sierau und der Beauftragte des Kreises für den ÖPNV, Björn Schönefeld. Foto: bm

Bauarbeiten am Kreisel, der Rausdorfer Straße und B 404

Von Birgit Maurer
Trittau. Darauf warten Bürger und Verwaltung seit fast 30 Jahren. Endlich werden in der Gemeinde wichtige Verkehrsbauprojekte realisiert. So wird zum einen die Rausdorfer Straße saniert, zum anderen wird der Kreisel am Mühlenweg/ Hamburger Straße gebaut. Darüber hinaus erweitert das Land die Bundesstraße 404 zwischen Großensee und Grande, baut diese dreispurig aus.
Das Problem: Mit dem Ausbau der B 404 ist eine Umleitung durch Trittau geplant, die zeitlich nicht mit dem Bau des Kreisels kollidieren darf. Aus dem gleichen Grund dürfen Kreisel und Rausdorfer Straße nicht parallel gebaut werden. Die Polizei hat darauf hingewiesen, dass sie zwei gleichzeitige Maßnahmen nicht mittrage. Ebenso hatte der ÖPNV-Planer des Kreises, Björn Schönefeld, Bedenken wegen der Schülerbeförderung. Deshalb traf sich der Bauausschuss zu einer außerordentlichen Sitzung, an der auch Björn Schönefeld und Dr. Rolf Hüttmann, Planer und Berater der Gemeinde für die Bauvorhaben, teilnahmen. Um die Bauvorhaben ohne gegenseitige Behinderungen durchzuführen, sollte ein vernünftiger Zeitplan aufgestellt werden. Um möglichst zügig zu arbeiten, seien laut Planer Rolf Hüttmann beim Kreiselbau und bei der Rausdorfer Straße Vollsperrungen nötig.
Abschließend einigte man sich auf folgenden Zeitplan: Anfang März beginnt die Firma Westa aus Hagenow mit dem Bau des Kreisels. Mit 290.000 Euro unterschreitet das Angebot den geplanten Haushaltsansatz von 411.000 Euro deutlich. Würde der Kreisel später gebaut werden, befürchten die Politiker, dass der Preis steigt. „Die Planung steht, wir sollten loslegen“, fasste Bernd Geisler (CDU) zusammen. Bis Ende Mai soll der Kreisel fertig sein. Damit besteht ein Puffer von vier Wochen bis zum geplanten Beginn des Ausbaus der B 404 am 1. Juli, der laut Landesbetrieb Straßenbau bis
18. Oktober fertig wird.
Um die Bauzeit zu beschleunigen, schlägt die CDU vor, mit dem gesparten Geld Doppelschichten und Wochenendarbeiten zu finanzieren. Unmittelbar nach Fertigstellung des Kreisels soll dann an der Rausdorfer Straße begonnen werden. Man hofft, die beiden Bauabschnitte in diesem Jahr fertigzustellen. (bm)
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