Ein Ehrenamt bei der DLRG Stormarn

Anzeige
Markus beobachtet vom Wachturm aus den Großensee mit einem Fernglas Foto: Pantelmann

Sanitätswesen, Wasserrettung und Katastrophenschutz: Die Aufgaben der Helfer sind vielfältig

Von Margret Pantelmann
Stormarn
Aus Überzeugung und Liebe an der Sache engagieren sich Ehrenamtliche auch bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG). Sie wollen Menschenleben retten. Zu ihrem Einsatzbereich gehört die Wasserrettung mit Sanitätswesen bis hin zum Katastrophenschutz. Die DLRG Stormarn betreibt die Wache am Freibad Südstrand in Großensee und ist von Mai bis Mitte September an den Wochenenden besetzt. Seit fünf Jahren ist Lasse (20) ehrenamtlich dabei und auch in der Ausbildung für Rettungsschwimmer aktiv. „Schon nach der Seepferdchengruppe kann man bei uns trainieren, um Rettungsschwimmer zu werden“, sagt er. Er selbst hat früh bei der DLRG angefangen und sagt zu seinen Einsätzen in Großensee mit spürbarer Freude: „Hier ist es auch Spaß, Erholung und eine nette Gemeinschaft. Wir verstehen uns alle gut.“ Mit drei weiteren Rettungsschwimmern war der Tischler, der seine Freizeit opfert, beim Wachdienst von 9.30 bis 18.30 Uhr für den abgesperrten Bereich am Südstrand anzutreffen. Die Wache hat zwei Schlafräume, eine kleine Küche und einen Aufenthaltsraum. „Ich bin DLRG-Mitglied seit meiner Geburt“, bemerkt Jasmin (18) aus Bargteheide, die den Bootsführerschein gemacht hat und auch gerne Regatten fährt. Und Markus (33) aus Stubben und Lehrer in Bad Segeberg begann schon als 15-Jähriger mit diesem Ehrenamt. „Ich mache es gern für die DLRG. Und es ist die Gemeinschaft mit dem Spaß, in der Gruppe tätig zu sein“, betont auch er. Ehrenamtlich Aktive, auch Praktikanten ab 15 Jahren für eine Ausbildung, werden immer gern aufgenommen. Die DLRG Stormarn hat 164 Mitglieder, aktiv engagieren sich davon 40 bis 50. Mit rund 1.500 Einsatzstunden waren die Ehrenamtlichen der DLRG Stormarn in Großensee aktiv. „Es ist nicht anstrengend, aber die Dauer trägt die Last“, sagt der Vorsitzende Knut Harder und spricht von einer ruhigen Saison. Bundesweit gibt es aber erheblich mehr Badetote. „Häufig Kinder oder mit dem Wasser nicht so vertraute. Menschen“ Mit einem Appell an die Politik übt er Kritik am fehlenden Schwimmunterricht in den Schulen: „Zumindest im ersten Schuljahr muss es Schwimmunterricht geben. Das ist eine Grundfähigkeit.“

Weitere Infos: DLRG Stormarn
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige