Ein Thema, das bewegt

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Der erste Verkehrsinfoabend in Trittau war sehr gut besucht Foto: Willkomm

Volles Haus beim ersten Verkehrsinformationsabend in Trittau

Von Andreas Willkomm
Trittau
Erstmals wurde in Trittau ein Verkehrsinformationsabend abgehalten. Die Verantwortlichen der Gemeinde wollten interessierten Bürgern Informationen über die Rechtslage zum Thema Radfahren in Trittau, das richtige Verhalten im Kreisverkehr und in verkehrsberuhigten Zonen sowie beim Halten und Parken vermitteln. Das Interesse in Trittau war groß, zwei Stunden wurde zugehört und diskutiert und nicht alle, die dabei sein wollten, fanden einen Platz im großen Saal des Amtsgebäudes. Neben Bürgermeister Oliver Mesch waren vom Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC), Ortsgruppe Ahrensburg Jürgen Hentschke, der Ordnungsamtsleiter Bodo Lork und der Trittauer Dienststellenleiter der Polizei, Frank Schümann, als Referenten auf dem Podium. Bodo Lork lag besonders das Thema Radfahren am Herz. Er erläuterte dazu die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung, die durch das nicht unerhebliche Zutun des ADFC, novelliert wurde. Ein Problem wurde an diesem Abend deutlich: Die Vortragenden konnten natürlich nur die gültige Gesetzeslage vorstellen, nach der sie auch handeln und gegebenenfalls als Polizei oder Ordnungsamt handeln müssen. Daher gab es keinerlei Stellungnahmen über den Sinn oder Unsinn der Vorschriften, gerade in Bezug auf die Gegebenheiten in Trittau. Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die vor allem vielen Eltern nicht gefällt: Kinder bis zum 7. Lebensjahr müssen auf dem Gehweg oder Radweg fahren, bis zum 10. Lebensjahr dürfen sie dort fahren und alle die älter als zehn Jahre sind müssen die Fahrbahn benutzen, wenn kein gesonderter Radweg vorhanden ist. Für Trittau ist dies eine erhebliche Erkenntnis, denn es gibt hier kaum Radwege. Viele vorhandene Schilder wurden in der Vergangenheit abgebaut, die alten Radwege wurden damit aufgehoben und somit gilt die Vorschrift, als Radfahrer die Fahrbahn zu benutzen.
Ein weiteres umfassendes Thema war das Verhalten im Kreisverkehr. Für Trittau gilt: Offensichtlich verhalten sich die Verkehrsteilnehmer an jedem Kreisel der Gemeinde ein wenig anders, woraus sich eine große Verunsicherung ergibt. Dies allerdings ist laut Polizei gut, denn es hat zur Folge, dass die Verkehrsteilnehmer dadurch viel vorsichtiger und umsichtiger sind und die Unfallzahlen im Vergleich zu früheren Zeiten erheblich zurückgegangen sind. Wer sich nicht wirklich sicher ist, der kann sich während der Geschäftszeiten mit Bodo Lork vom Ordnungsamt in Verbindung setzen und bekommt die entsprechenden Informationen.
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