Ein zweites Blaues Haus für Trittau

Anzeige
Das bisherige Blaue Haus. Hier werden Grundschulkinder nach Unterrichtsschluss betreut Foto: bm

Schulverbandsmitglieder beschließen Neubau neben dem Sportplatz

Trittau Auf der letzten Schulverbandsversammlung fassten die Mitglieder nach lebhafter Diskussion den mehrheitlichen Beschluss, ein zweites Blaues Haus auf dem so genannten B-Platz des Sportgeländes zu bauen. Bis zum nächsten Schuljahr soll ein Gebäude in Modulbauweise mit 750 Quadratmetern entstehen. Kosten eine Million Euro. Zum anderen soll die Satzung geändert werden, sodass der Neubau des Blauen Hauses nicht über die Schulverbandsumlage finanziert wird, sondern anteilig über die Gemeinden, die Kinder in Trittau zur Schule schicken. Damit trägt Trittau die Hauptlast mit etwa 77 Prozent. Gegenfinanziert werden soll das Vorhaben mit dem Verkauf des blauen Containers und der Rückgabe der gemieteten weißen und gelben Container. Das würde eine Mietersparnis von 65.000 Euro im Jahr ergeben. Sicher ist Ute Agatz, Vorsitzende des Schulverbandes, aber nicht, ob das so durchgeführt wird, da durch die Flüchtlingskinder wahrscheinlich wieder mehr Platz gebraucht wird. „Da haben wir noch ein Jahr Zeit für die Entscheidung“, meint sie.

Mühlauschule wird brandschutzsaniert


Bei der nächsten Sitzung des Schulverbandes am Montag, 7. Dezember, wird der Betrag in den Haushalt eingestellt. Danach beginnt die Ausschreibung. Zudem muss die Mühlauschule brandschutzsaniert werden, das ist seit langem bekannt. Ein Gutachten sorgte für Unruhe und Ängste unter den Eltern, in dem von Asbest und Mineralwolldämmung der Regenentwässerungsleitungen die Rede ist. Der Schulelternbeirat konnte das Gutachten einsehen und Fragen an die Schulverbandsvorsitzende Ute Agatz und Annika Lewels, Mitarbeiterin des Bauamtes, stellen. Sorgen bereitete den Eltern, die namentlich nicht genannt werden möchten, dass die Kinder teilweise in der Schule bleiben, während saniert wird. Es geht ihnen um Sicherheitsmaßnahmen und die geplante Auslagerung von Klassen. Für die Eltern blieben viele Fragen offen, die jedoch in der jüngsten Schulverbandsversammlung geklärt werden konnten.

Eltern sorgen sich


„Frau Lewels hat alles ausführlich erklärt, am Ende hatte niemand mehr Fragen“, sagt Schulverbandsvorsitzende Ute Agatz. Inzwischen haben die Baumaßnahmen begonnen, die dritten und vierten Klassen wurden ausgelagert. Zudem wird sicher gestellt, dass die Kinder keinen Zutritt zum Baubereich haben und andererseits die Bauarbeiter andere Treppenhäuser und Eingänge benutzen. Ute Agatz betont die professionelle Planung durch die vom Amt zuständige Architektin und sieht keine Gefährdung der Kinder. (bm)
Anzeige
Anzeige
1 Kommentar
6
Sabine Schmitt aus Ahrensburg | 06.12.2015 | 14:48  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige