Engagement für Jungen

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Trafen sich zum 1. Jungentag: Vertreter verschiedener Institutionen, die sich mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Foto: cs

Verantwortliche diskutierten Thematik

Bargteheide. 50 Teilnehmer waren der Einladung von Gabriele Abel (Gleichstellungsbeauftragte), Hanneliese Ettrich (Leiterin VHS) und Ute Sauerwein-Weber (Jugendbildungsreferentin) gefolgt, um sich am
1. Bargteheider Jungenfachtag zu engagieren.
Fünf Arbeitskreise aus Müttern, Kita-Mitarbeiterin sowie Vertretern aus Schulen und der Jugendarbeit waren zustande gekommen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Akzeptanz“, betone Gabriele Abel. „Es gibt es eine gute Durchmischung und kreative Ergebnisse“, ergänzte Ute Sauerwein-Weber.
Trotzdem blieb eine kleine Ernüchterung, denn die angebotenen Arbeitskreise mit den Themenfeldern „Väter“, „Jungs“ und „junge Männer“ sowie „Vereinsleben“ fanden mangels Nachfrage nicht statt.
In Bargteheide gibt es zurzeit 4.500 Schülerinnen und Schüler sowie 700 Kindergartenkinder, gut die Hälfte davon sind Jungen. Viele leben nur mit einem Elternteil zusammen, in den meisten Fällen ist es die Mutter. All diesen Jungen fehlt eine dauerhafte, männliche Bezugsperson.
„Es ist an der Zeit für einen Startpunkt einer neuen, bedarfsbezogenen und individuellen Jungenarbeit“, so Abel. „Seit über 15 Jahren gibt es einen Arbeitskreis „Mädchen“, der viel Gutes auf den Weg gebracht hat“, so Sauerwein-Weber. „Das Männerbild und seine alten Muster kippt erst jetzt. Nun ist es an der Zeit zu handeln“, sagt Hanneliese Ettrich. Der Grundstein wurde mit dem ersten Jungentag gelegt, nun geht es an die konkretere Planung und Umsetzung. „Wir werden themenbezogen und übergreifend Gespräche suchen und vermitteln“, so die Organisatorinnen. (cs)
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