Entscheidung über Steuer

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Hundebesitzer müssen in Ahrensburg mit einer Steuererhöhung rechnen Symbolfoto: thinkstock

Finanzausschuss tagt am 9. November zur geplanten Hundesteuererhöhung

Ahrensburg Zukünftig müssen Hundehalter in der Schlossstadt wohl tiefer in die Tasche greifen. Derzeit beraten die Mitglieder im Finanzausschuss über eine Erhöhung der Hundesteuer. Entscheiden die Politiker auf ihrer Sitzung am 9. November über eine Erhöhung, müssen Halter für den ersten Hund pro Jahr künftig 100 Euro bezahlen (bisher 80 Euro), der zweite Hund kostet 120 Euro (bisher 100 Euro), der dritte 150 Euro (bisher 130 Euro). In Ahrensburg leben derzeit 1.454 Hunde. Nach der Erhöhung der Hundesteuer rechnet die Stadt mit Einnahmen in Höhe von 175.000 Euro im Jahr (bisher 118.000 Euro). Für gefährlich eingestufte Tiere soll ein einheitlicher Steuersatz gelten. Damit würde die Möglichkeit einer steuerlichen Vergünstigung wegfallen, die bisher galt. Hintergrund dieser Entscheidung: Mitte des Jahres hat die Landesregierung ein neues Hundegesetz verabschiedet. „Eine Einstufung eines Hundes als gefährlicher Hund erfolgt somit nur noch aufgrund individueller Vorfälle, unabhängig von der Hunderasse“, so Thorsten Jöns von der Stadtverwaltung. Das neue Hundegesetz sieht die Verwaltung als Anlass, die Hundesteuersatzung neu zu verabschieden. Acht Hunde sind in der Stadt als gefährlich eingestuft – sechs wegen individueller Vorfälle und zwei aufgrund ihrer Rasse. Bisher kostete ein als gefährlich gelisteter Hund 600 Euro pro Jahr – ab dem zweiten gemeldeten Hund 300 Euro. Da das Halten gefährlicher Hunde stets der Erlaubnis bedarf, ist es nicht erforderlich, steuerliche Vergünstigungen zu gewähren. „Es ist wünschenswert, dass Hundehalter in der Lage sind, ihr Tier so zu halten, dass es keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt“, so Jöns. „Verantwortungsbewusste Menschen werden sich ohne finanzielle Anreize darum kümmern.“ (fnf)
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