Erste Betriebs-Kita eröffnet

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Die Erzieherinnen Jeannette Sendrowski (links) und Martina Wicht kümmern sich im Betriebskindergarten um das Wohl der Kleinen. Foto: hs

LungenClinic betreibt als erstes Unternehmen im Kreis eine solche Einrichtung

Großhansdorf. Beruf und Familie miteinander zu vereinen ist nicht leicht. Die Schwierigkeiten beginnen häufig damit, überhaupt einen Platz in einer Kita für das Kind zu bekommen.
Und hat man dann einen
der begehrten Plätze ergattern können, steht man oft vor
dem Problem, dass die Öffnungszeiten nicht mit den
eigenen Arbeitszeiten zusammen passen oder das man
einen langen Fahrweg in Kauf nehmen muss.
Um ihren Mitarbeitern die
Vereinbarkeit von Arbeit und Kinderbetreuung zu erleichtern, hat die LungenClinic in Großhansdorf im September einen eigenen Betriebskindergarten eröffnet.
„Auslöser war die vermehrte Rückfrage von Mitarbeitern“, sagt Wolfgang Gerckens, Geschäftsführer der LungenClinic, und erklärt weiter: „Das große Plus sind die Öffnungszeiten. Gerade hier im Krankenhaus haben wir unübliche Arbeitszeiten und die Betriebszeiten der Klinik können andere Kindergärten nicht erfüllen. Es ist es auch kein Problem, wenn es mal zehn Minuten länger dauert.“
Die Kita hat von 7 bis 16 Uhr geöffnet, nach Absprache
und in Notfällen können die Kinder auch mal eine Stunde früher gebracht oder später abgeholt werden. Erzieherin Jeannette Sendrowski erläutert: „Die Öffnungszeiten sind mit den Schichten der Klinik abgestimmt. Das Angebot wird von den Mitarbeitern gut an-genommen.“
Die LungenClinic hat eine Betriebs-Kita. Damit ist das Unternehmen das erste im Kreis, die ihren Mitarbeitern so etwas bietet. Darin ist Platz für 15 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren, acht Plätze sind zurzeit belegt.
Für die Kindertagesstätte mit Krippe wurde ein Bestandsgebäude auf dem Klinikgelände, direkt gegenüber der Klinik umgebaut, sodass der Weg zwischen Arbeit und Kindertagesstätte sehr kurz ist.
„Für die Mitarbeiter ist das sehr positiv, man nimmt das Kind mit zur Arbeit und holt es nach der Arbeit ab.
Und falls es tagsüber zu Problemen kommt, sind die Eltern schnell da“, erläutert Wolfgang Gerckens. Für die Kinder der Mitarbeiter sind zwölf der 15 Plätze in der Kita reserviert, die restlichen Plätze stehen auch anderen Kindern aus Großhansdorf zur Verfügung. Die Kita bietet viel Platz zum Spielen und Toben für die Kleinen, neben zwei Gruppenräumen gibt es einen Schlafraum und hinter dem Haus einen Spielgarten.
„Es ist ein großzügiges Raumangebot für die Anzahl der Kinder“, erklärt Erzieherin Jeannette Sendrowski.
Und ihre Kollegin Martina Wicht ergänzt: „Die Umgebung ist super für die Kinder. Es sind mehrere Spielplätze in der Nähe und der Wald ist auch nur ein paar Meter entfernt.“ Für das kommende Jahr liegen bereits drei Anmeldungen vor.
Anfang des Jahres wird das Team der beiden Erzieherinnen zusätzlich durch eine Sozialpädagogische Assistentin ergänzt. (hs)
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