Es ist ein Berliner

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Mit dem Löschfahrzeug: Bürgermeister Ralf Breisacher, Hauptlöschmeisster Klaus-Dieter Psotta, Oberfeuerwehrmann Frank Grau, Oberlöschmeister Jörg Afheldt, Wehrführer Carsten Höltig. Foto: bm

Grönwohlder Feuerwehr präsentiert neues Löschfahrzeug

Grönwohld. 20 Jahre war das Dienstfahrzeug bei der Berufsfeuerwehr der Hauptstadt im Dienst, löschte zahlreiche Brände in Berliner Stadtteilen. Vergangenen Freitag trat es seinen Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Grönwohld an.
Seine Anschaffung war ein Rechenexempel. Ein neues Fahrzeug hätte man sich in Grönwohld nicht leisten können. Die 35 000 Euro für ein gebrauchtes Fahrzeug dagegen konnte die Gemeinde alleine bezahen. Mindestens zehn Jahre kann das Fahrzeug noch einsatzbereit sein. 20 Jahre Lebensdauer hat in etwa ei neues Löschfahrzeug, es kostet jeoch auch fast zehnmal soviel, also mehr als 300 000 Euro.
„So einen hohen Preis hätte man der Gemeindevertretung nicht vermitteln können“, erklärt Gemeindewehrführer Carsten Höltig. „Wir hätten dann auch wieder nur zwei statt drei Fahrzeuge wie jetzt gehabt.“ Um alle 40 Aktiven bei Großeinsätzen zu befördern, war der Platz in den Fahrzeugen bislang zu knapp. So musste ein Teil der Mannschaft eigene Fahrzeuge nutzen.
Das dürfte jetzt vorbei sein. Denn einer der Vorzüge des neuen Löschfahrzeuges (20/16) sind neun Sitzplätze. Mit allen drei Fahrzeugen, darunter einem Mannschaftstransporter, können 27 Feuerwehrleute befördert werdeb. „Notfalls kann der MTF mehrmals zur Wache fahren und Kollegen holen“, so Höltig.
Ein gebrauchtes Löschfahrzeug der Berliner Berufsfeuerwehr ist seit vergangenen Freitag in Grönwohld im Einsatz. Es verfügt über einen Wassertank mit 2100 Litern und einer Löschkanone auf dem Dach. Zudem ist es mit einem Kombirettungssatz inklusive Spreizer und Schere, mit einer Leistung von 141 Kilowatt, ausgestattet. Drei Jahre lang stand der Bedarf der Feuerwehr nach einem neuen Fahrzeug zur Debatte. Der Ort vergrößerte sich in den vergangenen 20 Jahren stetig. Nicht alle Fenster waren mit der Drehleiter des bisherigen Fahrzeugs erreichbar. Trotzdem drängelte Wehrführer Carsten Höltig nicht, denn die Neu- und Umbauten in Kindergarten und der Schule hatten Vorrgang. „Hier in Grönwohld reden wir noch miteinander“, erklärt er.
Als in diesem Jahr das Löschfahrzeug angeschafft wurde, prüfte man vorher, ob es in die Garage der Wehr passt, ein Kfz-Sachverständiger überprüfte das Fahrzeug. Alles war in Ordnung, so entschied die Gemeindevertretung im September einstimmig die Anschaffung. Vergangenen Freitag übergab Bürgermeister Ralf Breisacher dann Papiere und Schlüssel an den Wehrführer. Im nächsten Frühjahr wird das Gerätehaus noch um einen Stellplatz erweitert. (bm)
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