„Frauen in Aktion“ - für Männer

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Gleichstellungsbeauftragte Inge Diekmann (v.l.) mit den „Frauen in Aktion“ Claudia Faustmann und Kathrin Schulz, die eine Spende an den Leiter des Jugendzentrums, Nils-Olaf Peters überreichten Foto: Maurer

Neues Programm startet mit Flohmarkt. Spende für JuZe

Trittau. In sechste Jahr geht das Aktionsforum „Frauen in Aktion“ nun schon und es gibt wieder ein tolles Programm. Als erstes können alle Frauen, aber auch Männer, mitmachen beim „Flohmarkt für Frauen“ am Sonnabend, 10. Mai,
14 bis 17 Uhr in der Campehalle.
Motto: „Bluse statt Blumen“ , denn am nächsten Tag ist Muttertag. 40 Aussteller finden drinnen Platz, außen mindestens 15. Das Standgeld kostet 5 Euro und ein selbst gebackener Kuchen. Auf „selbst gebacken“ legen die Frauen aufgrund schlechter Erfahrungen besonderen Wert. „Bloß kein Fertigkuchen aus dem Supermarkt, den kauft keiner“, sagt Claudia Faustmann. Einen Flohmarktstand kann man bei ihr unter
t 04154/823 61 buchen. Wieder im Programm ist die Fahrradtour „Schöne Schlenker“ am 12 Juni.
Neu ist die „Spielfilmkiste“, die am 10. Oktober im hoffentlich fertig renovierten Bürgerhaus mit einem „Frauenfilm“ Premiere hat. Eine Lesung schließt das Programm im November ab.
Die Erlöse der Veranstaltungen werden zum Teil an eine soziale Organisation gespendet, diesmal für die Mädchenarbeit im Jugendzentrum. Der Leiter Nils-Olaf Peters konnte sich über 300 Euro freuen, die aber erstmal weggepackt werden, da es eine aktive Mädchenarbeit zurzeit nur sehr eingeschränkt gibt.
„Eine Kollegin, die das aufbauen sollte, ist schon wieder weg. Jetzt kümmert sich eine Honorarkraft stundenweise um die Mädchen“, berichtet Peters. Nach der Sanierung des Bürgerhauses, wo das JuZe beherbergt ist, möchte er die Mädchenarbeit wieder stärker aufleben lassen, indem die Teenager zunächst mal einen Raum nach ihren Vorstellungen gestalten können.
„Die Mädchen müssen mal für sich sein können, um ihre Themen zu besprechen“, hat er festgestellt. Ein reiner Mädchentag, den es vor ein paar Jahren gab, habe sich dagegen nicht bewährt. „Es kommen mehr Jungs ins Juze, das wäre es ungerecht, sie einen Tag auszuschließen. Außerdem fanden es die weiblichen Teens auch langweilig ohne die Jungs“, so Peters. Kathrin Schulz vom Aktionsforum hatte auch gleich ein paar Ideen: „Man könnte Einzelveranstaltungen wie Schminken oder alkoholfreie Cocktails mixen anbieten“, schlug sie vor. (bm)
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