„Freibad soll bleiben“

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Das Freibad Schönaubad soll bleiben, so die Meinung vieler Bürger Foto: wb

Umfrage: Viele Bürger wollen das Bad erhalten. Geld durch höhere Steuer?

Von Victoria Kirjuschkin
Trittau
In der vergangenen Woche startete das Schönaubad in eine erneute Saison. Am Dienstag, 12. Mai, sollen die Bürger entscheiden, ob es die letzte Saison des Freibades im Herzen der Gemeinde sein wird. Seit 37 Jahren schreibt das Bad am Schützenplatz rote Zahlen. Das jährliche Defizit liegt bei 250.000 bis 300.000 Euro. Die Gästezahlen reichen nicht aus, zudem ist es nun dringend sanierungsbedürftig.
Nun hat die Politik entschieden, das Becken zu verkleinern und mit Edelstahl auskleiden zu lassen. Der Bürgermeister hält auch eine Abdeckung für sinnvoll, diese soll die Wassertemperatur über Nacht konstant halten. Die Maßnahme soll mehr als eine Million Euro kosten. Die Trittauer sollen bei einer Einwohnerversammlung im Forum des Gymnasiums (Heinrich-Hertz-Straße 7) ab 19.30 Uhr entscheiden, wie es weitergeht. Denn wenn die Gemeinde saniert, sollen die Bewohner finanziell beteilgt werden. In welcher Form, dazu gibt es Bürgermeister Oliver Mesch an diesem Abend Auskunft. Eine Möglichkeit wäre die Grundsteuer um zehn Prozentpunkte zu erhöhen. Derzeit liegt diese liegt bei 380 Prozentpunkten. Wenn die Bürger sich für eine Sanierung aussprechen, könnten die Bauarbeiten nach der Saison im August beginnen. Das Wochenblatt fragte Trittauer, wie sie die Zukunft ihres Freibades einschätzen. Die meisten wünschen sich eine Zukunft „ihres“ Bades.
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