Gegenwind für die Politik

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Mit dunklen Wolken überschattet, wie auf dem Symbolbild, ist derzeit das Bargteheider Windparkprojekt. 900 Bürger protestieren dagegen

Bürgerinitiative will alle Rechtsmittel ausschöpfen, um Windpark zu verhindern

Von Finn Fischer
Bargteheide. Die Initiative Gegenwind Bargteheide, der 900 Mitglieder angehören, macht ernst. In einem Offenen Brief drohen die Windpark-Gegner damit, „alle Rechtsmittel auszuschöpfen“. Die Gegenwind-Aktivisten sind fest entschlossen, den geplanten Windpark am Glindfelder Weg in letzter Minute noch abzuwenden. Notfalls auch mit einer Klage.
„Bei Gerichtsverfahren, in denen es um Windkraftanlagen ging, hat es in der Vergangenheit in Deutschland unterschiedliche Urteile gegeben“, sagt Helga Dorer, Sprecherin der Initiative. Deshalb sei eine Abschätzung der Erfolgschancen zum jetzigen Zeitpunkt kaum möglich. „Wir sind jedoch optimistisch. Rechtliche Schritte haben wir bereits eingeleitet.“ Näheres wollte Helga Dorer dazu nicht sagen.
Ansonsten stehen bislang noch die Naturschutzgutachten aus. Es bleibt abzuwarten, ob sich hier weitere Möglichkeiten ergeben, die den Bau der 196 Meter hohen Windkraftanlagen verhindern. In dem Offenen Brief an den Bürgermeister Dr. Henning Görtz bieten die Windpark-Gegner außerdem ein Gespräch zur Konfliktlösung an.
Der Verwaltungschef hat sich in der Sache als befangen erklärt, da seinem Bruder ein Teil der Fläche gehört, die sich für die Errichtung des Windparks eignet. Er habe den Brief an die Entscheidungsträger weitergeleitet. „Auf unser Gesprächsangebot haben wir noch keine Antwort erhalten“, so Initiativensprecherin Dorer.
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