Geld auf der Spur

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„Die die zahlen, sollen nicht die Dummen sein“, Oliver Mesch möchte Steuergerechtigkeit Foto: msa

Trittau sucht Hundesteuerflüchtlinge

Trittau. Zurzeit haben laut Statistikamt 490 Hunde ein festes Zuhause in der Trittauer Gemeinde. Diese Anzahl geht aus der aktuellen Bilanz der Verwaltung hervor. Leider haben vergleichbare Hundebestandsaufnahmen in anderen Gemeinden gezeigt, dass nicht alle Halter den „besten Freund des Menschen“ bei den zuständigen Behörden ordnungsgemäß versteuern und anmelden. Das hat das Ordnungsamt bei bekannt gewordenen „Hundevorfällen“ registriert.
„Leider mussten wir feststellen, dass es in der Vergangenheit zu vielen Hundeangriffen in Trittau gekommen ist und nicht alle Tiere versichert waren – der ehrliche Steuerzahler soll nicht der Dumme sein“, erklärt Bürgermeister Oliver Mesch. Nun hat die Verwaltung reagiert und die externe Fachfirma Kommunale Dienste GmbH mit der Durchführung der Bestandsaufnahme beauftragt. Mitarbeiter des Unternehmens aus Düren sind mit einer Legitimation der Gemeinde Trittau ausgestattet und werden alle Haushalte aufsuchen und zur Hundehaltung befragen. Dabei werden die Mitarbeiter die Häuser oder Wohnungen nicht betreten und auch keine Steuern „vor Ort“ erheben.
Ein Halter wird für den ersten Hund zurzeit mit 27,50 Euro inklusive Hundemarke, für den zweiten mit zusätzlich 35 Euro und den dritten mit 42,50 Euro pro Monat zur Kasse gebeten. Für einen als „gefährlich“ eingestuften Hund sind aktuell 122,50 Euro zu zahlen. Ermäßigungen sind möglich. Eine Anmeldung wird erforderlich, wenn der gehaltene Hund älter als drei Monate geworden ist. Die Feststellung einer fehlenden Versicherung kann die Hundehalter teuer zu stehen kommen und mit einem Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro geahndet werden. (msa)
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