Gemeinde Hoisdorf: Masten weichen Kabeln

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Carsten Hack, Netzcenter-Leiter in Ahrensburg (l.), und Bürgermeister Dieter Schippmann vor einer Ramme, die Kabel durch das Erdreich bewegt Foto: Jenjahn

SH Netz AG ersetzt Freileitungen für 160.000 Euro

Von Olaf Jenjahn
Hoisdorf
Seit gut drei Wochen laufen die Arbeiten der Gemeinde Hoisdorf. Die fast 50 Jahre alten Freileitungen werden durch 20.000-Volt-Mittelspannungskabel ersetzt. Zusätzlich werden fünf neue Ortsnetzstationen errichtet. Knapp 160.000 Euro kostet diese Maßnahme. „Damit wird die Versorgungssicherheit weiter erhöht“, sagt Volker Mielisch von der Unternehmenskommunikation der SH Netz AG. Auf einer Informationsveranstaltung am Donnerstag stellten der Netzbetreiber sowie die ausführenden Unternehmen die Maßnahmen dem Bürgermeister Dieter Schippmann (Dorfgemeinschaft Hoisdorf/DGH) sowie Bürgern der Gemeinde vor. „Erdkabel sind deutlich weniger anfällig als die 40, 50 Jahre alten Holzmasten“, sagte der Leiter der Ahrensburger Netzcenter Carsten Hack. Bis Ende Juli sollen die rund 2600 Meter Kabel ins Erdreich eingebracht sein, danach werden die Netzstationen errichtet. „Die Kunden merken bis auf kurze Stormabschaltungen von den Arbeiten nichts. Die Abschaltungen werden rechtzeitig vorher angekündigt und dauern maximal eine Stunde“, verspricht Carsten Hack. Der Abbruch der alten Masten soll dann im Winter des kommenden Jahres vollzogen werden. „Das ist natürlich abhängig vom Winterwetter“, führt Hack weiter aus. Beeinträchtigungen wird es kaum geben, weil die Arbeiten an den Rändern der Grundstücke und auf öffentlichem Raum vollzogen werden. Kosten entstehen den Kunden der SH Netz AG „indirekt, über die Netzentgelte“, wie es Volker Mielisch sagt. Diese müssen aber von der Bundesnetzagentur genehmigt werden. Bürgermeister Dieter Schippmann äußerte sich bei der Veranstaltung positiv über den Beginn der Bauarbeiten: „Das Vorhaben ist vernünftig. Die Freileitungen sind bei Sturm oder Gewitter eine Gefahr und wir können froh sein, wenn alle verschwunden sind“, sagte der Bürgermeister, dessen Gemeinde seit 2015 in die Planung der Arbeiten eingebunden war. „Aufgrund von Genehmigungsproblemen hat sich der Trassenverlauf noch einmal etwas verändert.“
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