Großhansdorf: Mehrheit für schnelles Internet

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Großhansdorf: 84 Prozent der Haushalte und immerhin noch 70 Prozent der Gewerbetreibenden ist das Internet vor Ort zu langsam Symbolfoto: thinkstock

Bürger fordern Breitband-Ausbau

Großhansdorf Ein deutliches Ergebnis: 84 Prozent der Großhansdorfer Haushalte und immerhin noch 70 Prozent der Gewerbetreibenden ist das Internet vor Ort zu langsam. Das ergab eine Befragung der Nutzer, um das Interesse am geplanten Breitband-Ausbau in der Gemeinde zu ermitteln. „Wir sind überwältigt von der regen Teilnahme an unserer Umfrage“, sagt Bürgermeister Janhinnerk Voß. Vor allem aber zeige das Ergebnis, dass das Thema Breitbandversorgung eine wichtige Rolle in der Gemeinde spielt. „Wir werden die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bürger und Unternehmen erfüllen können, wenn die Stadtwerke Geesthacht und die HanseWerk-Gruppe noch in diesem Jahr beginnen, ein flächendeckendes Glasfasernetz auf eigene Kosten zu bauen“, so Voß. Die Auswertung der Fragebögen zeigt, dass die Großhansdorfer keine zeitgemäße Breitbandversorgung haben. Für 26 Prozent stehen maximal bis zu 6 Mbit/s zur Verfügung, für weitere 40 Prozent maximal bis zu 16 Mbit/s. Da es sich hier um DSL-Anschlüsse auf Basis der herkömmlichen Kupferkabel handelt, sind die Bandbreiten nicht garantiert, sondern Angaben zur maximalen Leistung bei optimalen Bedingungen. Die Stadtwerke Geesthacht starten noch im April 2016 mit der Vorstellung der Leistungsangebote für ein schnelleres Internet, ein sehr gute Telefonangebot und über 200 empfangbare Fernseh- und Radiosender. Wenn eine ausreichende Zahl an Verträgen erreicht wird, könnte der Ausbau in der Gemeinde Großhansdorf sogar schon Ende 2016 starten und bis 2018 abgeschlossen sein. (fnf)
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