Gute Geister im Advent

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Gerd Gronewold (l.) und Gerd Merke packten sich Sterne und stellten den Schmuck im Ortskern auf Foto: stb

Stadtforum und Freiwillige installierten Weihnachtssterne in Ahrensburg

Von Stella Bandemer
Ahrensburg
40 Bürger waren der Einladung von Götz Westphal, dem Vorsitzenden des Stadtforums gefolgt und versammelten sich vergangenen Sonntag am Rondeel. Gemeinsam mit den Ahrensburger Geschäftsleuten stellten die Freiwilligen die Weihnachtsbeleuchtung auf.
„Dieses Jahr geht es ganz leicht, Sterne holen und an den Halterungen der Laternen anbringen“, sagt Vorsitzender des Stadtforums Götz Westphal. Gerd Gronewold und Gerd Merke, Mitglieder im Bürgerverein, nahmen die ersten Stangen heraus und suchten sich eine freie Stelle auf der Rathausallee. Der jüngste Helfer war der zwölf Jahre alte Philip Manz. Gemeinsam mit den anderen Ehrenamtlern verteilte der Ahrensburger 170 Sterne in der Hagener und Manhagener Allee, der Hamburger Straße, Großen Straße und Neue Straße.
„Es macht mir viel Spaß zu helfen“, sagt der Schüler, dem das Gewicht der Sterne nichts ausmacht. „So schwer sind sie zum Glück nicht.“ Auch Marion Boy, Mitinhaberin von Delikatessen Boy war mit dabei. „Nur zusammen können wir viel bewirken“, sagt sie. Und tatsächlich klappte das Projekt in Teamwork schnell und ohne Zwischenfälle war die Arbeit nach einer knappen Stunde erledigt. Auch der Glühweinstand am Rondeel, den der Bürgerverein jedes Jahr betreibt, wurde aufgestellt. Seit Dienstag ist der Adventsmarkt geöffnet. Die Sterne werden täglich ab 16.30 Uhr entzündet und stimmen die Ahrensburger auf die Vorweihnachtszeit ein.
Gerade die Hilfsbereitschaft, mit der einige Ahrensburger sich in diesem Jahr kostenfrei um die Vorbereitung kümmerten, ist vorbildlich. Noch im vergangenen Jahr stritten Mitglieder der Stadtverwaltung, Politik und des Stadtforum darüber, wer die Kosten für das Aufhängen der Sterne übernehmen sollte. Dafür waren 20.000 Euro veranschlagt. Allerdings war ein Großteil der Vorbereitung in diesem Jahr nicht mehr nötig.
„Im letzten Jahr hatten die Helfer die Sterne neu gewickelt und neuen Schmuck für die Lichterkrone besorgt“, berichtet Götz Westphal. Geschäftsleute, Vereine und Bürger übernahmen 2011 Patenschaften, die auf fünf Jahre angelegt sind, jeder Pate zahlt 350 Euro für seinen Stern. Alle 170 haben einen Paten bekommen, deren Namen sind nun auf den Sternen verzeichnet. „Nächstes Jahr ist die Finanzierung noch gesichert“, sagt Westphal. „Dann „müssen wir uns was Neues überlegen.“, meint Götz Westphal.
Neben den Sternen leuchtet nun auch die große schwebende Krone auf dem Rondeel, die es viele Jahre nicht gab. Auch das ist der Arbeit der fleißigen Helfer zu verdanken.
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