Hacker-Angriff auf Ahrensburger Rathaus

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Hacker-Angriff auf Ahrensburger Rathaus Symbolfoto: thinkstock

Volkshochschule und Stadtwerke wurden vorsorglich vom Verwaltungsnetz abgetrennt

Ahrensburg „Die Stadtverwaltung Ahrensburg ist Opfer eines Trojaner-Angriffs geworden“, sagt Verwaltungssprecherin Imke Bär „Es wird vermutet, dass der Trojaner als Anhang an eine E-Mail Zugang zum städtischen Netzwerk erhalten hat.“ Die Volkshochschule Ahrensburg und die Stadtwerke Ahrensburg wurden vorsorglich vom Verwaltungsnetz abgetrennt und werden nun gesondert auf einen eventuellen Befall hin untersucht. Für die Stadtwerke bedeutete dies den vorübergehenden Verlust der Telefonanlage, die ebenfalls über das Netzwerk läuft.
Im Rathaus wurde der erste befallene Computer (PC) schnell lokalisiert und vom Netz getrennt. Der Zeitraum, in dem die verseuchte Mail auf dem Mailserver eingegangen sein muss, wurde eingegrenzt. Erst Anfang der Woche konnte die Verwaltung Entwarnung geben. Einwohnermeldeamt und Standesamt konnten über Tage hinweg keine Anträge bearbeiten. Bei dem Virus handelt es sich um sogenannte Ransomware, ein Schadprogramm, das sich nach dem Öffnen des Mailanhangs auf den Computer lädt und dort gespeicherte Dateien verschlüsselt und anschließend Lösegeld für die Freigabe fordert. Generell ist es sehr wichtig, Antivirenprogramme auf dem neusten Stand zu halten und regelmäßig Sicherungskopien von wichtigen Daten, zum Beispiel auf einer externen Festplatte, anzulegen. Doch der sicherste Schutz bleibt: Keine unbekannten Mailanhänge öffnen. (fnf)
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