Hamfelder Chronik wird aktualisiert

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Die Exemplare der ersten Ausgabe von 2003 sind alle verkauft

Hamfelde Jedes Dorf hat seine Geschichte. So auch die Gemeinde an der Grenze von Stormarn. Nun soll die Dokumentation über wichtige Ereignisse in Hamfelde aktualisiert werden. Damit wurde Wolfgang Buchwald beauftragt.
Mit Holger Heitmann (stellvertretender Bürgermeister) und Uwe Heinrich (Finanzausschuss) blättert er in der Chronik. Das Buch umfasst 2.004 Seiten und erschien im Jahr 2003. „Dreihundert Exemplare wurden damals gedruckt“, sagt Holger Heitmann. „Die Exemplare sind mittlerweile alle verkauft. Nun wollen wir die Chronik nachdrucken lassen.“ In der neuen Auflage werden die Ereignisse bis heute ergänzt.

„Hier im Ort ist viel passiert.“ Wolfgang Buchwald

„Hier im Ort ist viel passiert“, sagt Buchwald. Er zog mit seiner Familie 1975 nach Hamfelde. „Wir haben als eine der ersten Gemeinden in der Region Breitbandinternet bekommen und haben die erste weibliche Wehrführerin.“
Nun hoffen die historisch Interessierten auf Mithilfe aus der Bevölkerung. Schon bei der ersten Chronik unterstützten uns Hamfelder mit privaten Dokumenten. „In den Schubladen vieler Familien liegen Briefe oder Postkarten, die noch in Sütterlin geschrieben sind“, sagt Buchwald. Er selbst kann Sütterlinschrift lesen. „Schon oft habe ich gehört, dass die Unterlagen irgendwann weggeworfen wurden, weil keiner in der Familie etwas damit anfangen konnte.“
Urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde erstmals 1230. Es wird vermutet, dass sich schon damals zu beiden Seiten der Bille Ansiedlungen befanden. Die Bille teilt Hamfelde noch heute in eine Stormarner und eine Lauenburgische Gemeinde. In der Chronik ist auch zu lesen, dass 1906 eine Wassermühle, die lange als Kupfermühle betrieben wurde, vom Hamburger Kaufman Albert Ballin erworben wurde. Der damalige Generaldirekter der Hapag errichtete in Hamfelde seinen Landsitz mit einen Garten, den Hamfelder Park. (fp)
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