Hanfplantage entdeckt

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Im Dachgeschoss des Einfamilienhauses entdeckt die Polizei eine professionelle Hanfplantage.Foto: hfr

100 erntereife Cannabispflanzen wurden sichergestellt

Kastorf/Tremsbüttel. Die Kriminalpolizei nahm vergangenen Mittwoch einen mutmaßlichen Drogendealer vorläufig fest. Der 27-jährige Tremsbüttler steht nach umfangreichen polizeilichen Maßnahmen und weiteren Ermittlungen in dringendem Verdacht, seit September letzten Jahres, zusammen mit einem 23-jährigen Hamburger, eine Hanfplantage auf dem Dachboden eines Einfamilienhaus in Kastorf betrieben zu haben.
Der 23-Jährige hatte offenbar im Auftrag des 27-Jährigen in Kastorf ein Einfamilienhaus angemietet, dessen Untergeschoss er bewohnte. Der 27-Jährige zog in seiner Wohnung die Hanfsetzlinge und verpflanzte sie später in Kastorf in die Anlage, während der 23-Jährige die Pflanzen „betreute“.
Die Polizei fand bei einer Hausdurchsuchung die komplett neuwertige professionelle Hanfplantage inklusive Belüftungsanlage, Beleuchtung (600 Watt- Lampen) und entsprechenden Luftfiltern. Sie stellte knapp 100, fast erntereife, Cannabispflanzen sowie etwa 200 Gramm bereits geerntetes und getrocknetes Cannabis sicher. Der 23-Jährige war polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten und geht einer geregelten Arbeit nach. Den polizeilich bekannten 27-Jährigen nahmen die Beamten vorläufig fest.
Beide Männer befinden sich wieder auf freiem Fuß. Sie werden sich wegen des Verdachts des unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln verantworten müssen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. (fp)
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