Historisches Bootswrack

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Die Froschmänner (v.li.), Torsten Harder, Norbert Studt und Joachim Ens, der Tauschsportgruppe Ahrensburg e.V. kennen „ihr“ Wrack schon seit drei Jahrzehnten. Foto: hfr

Ahrensburger Taucher auf Forschungsmission

Von Frauke Pöhlsen
Großensee. Still ruht der Großensee und in ihm ein geheimnisvolles Bootswrack. „Das hölzerne Wrack ist relativ gut erhalten“, erzählt Bernd Hirschmann von der Tauchsportgrupe Ahrensburg e.V.
„Es schon ein guter Bekannter, denn wir kennen es schon seit mindestens drei Jahrzehnten.“ Im vergangenen Jahr machten sich die Froschmänner daran etwas über Alter und Geschichte des neun Meter langen und 1,6 Meter breiten Bootes zu erfahren. „Wir fragten Uwe Peemöller, die Seeaufsicht vom Großensee“, sagt Hirschmann. „Leider erfolglos. Der Gewässerwart konnte nicht sagen, ob derartige Boote früher einmal auf dem Großensee eingesetzt wurden.“
Erst die Anfrage beim Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein brachte einen Teilerfolg. Ingo Clausen von der Außenstelle Neumünster, die unter anderem für den Kreis Stormarn zuständig ist schickte Anfang Juli zwei Forschungstaucher der SDA (Sientific Diving Association), deren Mitglieder an der Christian-Albrechts-Universität, Kiel beschäftigt sind. Die Männer begutachteten das Wrack im Großensee. Es soll sich um einen „Nachen“ handeln. Diese Boote wurden vor etwa 100 bis 150 Jahren auf vielen Binnengewässern benutzt. „Die präzise Altersbestimmung über eine Holzprobe steht noch aus“, sagt Bernd Hirschmann. „Wenn das Alter feststeht, kann möglicherweise mehr über die Geschichte des Bootes in Erfahrung gebracht werden.“
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