Hoffnung für die DLRG

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Kordula Reiner (v.l.), Siegfried Hultsch und Monika Raddatz von der DLRG hoffen auf neue Räumlichkeiten Fotos: fnf

Ziehen Rettungsschwimmer ans „Badlantic“? Ausschuss tagt am Donnerstag

Von Finn Fischer
Ahrensburg. Schon seit Monaten können die Rettungsschwimmer ihrer Tätigkeit nur bedingt nachgehen. „Eine richtige Vereinsarbeit ist zurzeit fast nicht möglich“, sagt Übungsleiter Siegfried Hultsch.
Im Frühjahr musste die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ihr Vereinshaus im Reeshoop räumen, um Asylbewerbern Platz zu machen. Seitdem ist sie gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr in der Rettungswache „Am Weinberg“ untergebracht. Nur ein Raum steht den Ehrenamtlern dort zur Verfügung. Die Büro-Arbeit wird von zu Hause erledigt, das Equipment ist eingelagert. Es ist ein Kompromiss, aber keine Dauerlösung.
Siegfried Hultsch: „Bei Vereinsaktivitäten gerade mit jüngeren Mitgliedern müssen wir hier für die Sicherheit sorgen. Das ist schwierig. Schließlich kann es jederzeit zu einem Feuerwehreinsatz kommen.“
Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer. Sollte die Politik grünes Licht geben, könnte die DLRG ein Quartier auf dem Gelände des Badlantic beziehen. Auf dem Gelände des Freizeitbades soll eine Container-Lösung entstehen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um klassische Metallcontainer, sondern um Modelle mit Holzverkleidung. Die Mitglieder im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss stimmen am Donnerstag, 9. Oktober, 19.30 Uhr, bei ihrer Sitzung über den Antrag ab.
Die Idee einer Container-Lösung ist nicht neu „Das wurde von der Verwaltung nach einer Berechnung der Kosten bereits einmal verworfen“, sagt Monika Raddatz. Doch damit wollte sich die zweite DLRG-Vorsitzende nicht zufrieden geben. „Wir haben dann selbst Kostenvoranschläge eingeholt und uns mit der Geschäftsführung des Badlantic in Verbindung gesetzt.“
Während die Stadtverwaltung rund 150.000 Euro für den Umzug veranschlagte, kalkulierten die DLRGler etwa 95.000 Euro.
60.000 Euro sollen von der Stadt kommen, die restlichen 35.000 Euro würde der Verein aus Eigenmitteln bestreiten. Die DLRG-Mitglieder wären auch mit einer Mietzahlung für die Nutzung des Containers einverstanden. Sollte der Antrag angenommen werden, könnte die DLRG schon im nächsten Jahr das neue Quartier beziehen.
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