Hymne für Bargteheide

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Adolf Tscherner am heimischen Piano. Hier komponierte er auch die Hymne für Bargteheide Foto: cs

Rentner Adolf Tscherner (77) setzt seiner Heimat ein musikalisches Denkmal

Bargteheide Adolf Tscherner hat die erste Hymne auf die Stadt getextet, vertont und auf dem Internetportal „youtube“ hochgeladen. Dort ist zu hören, wie er mit kräftiger Stimme singt „Lebendig ist zwar nur ein Wort, doch reißt es alle mit sich fort.“ Auch Bürgermeister Henning Görtz ist bei dem 77-jährigen wohl gelitten, wird das Stadtoberhaupt gleich in der dritten Strophe für seine Arbeit gelobt: „Unser Bürgermeister jetzt bringt Schwung herein, so dass es fetzt.“ Die Idee zu einem Loblied auf die Heimatstadt kam dem gebürtigen Berliner bereits vor fünf Jahren. „Mit der Melodie ging es ganz schnell“, sagt Tscherner. Die Bargteheide-Hymne ist nicht das erste, was er in seinem Leben zu Papier gebracht hat. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der studierte Mathe- und Physiklehrer auch mit Philosophie. „Ich habe eine Philosophie geschaffen, die bis zum Gottesbeweis reicht“, berichtet der fünffache Großvater. Auch Gedichtbände und Theaterstücke schrieb er. Bis zur Veröffentlichung hat es noch nicht gereicht. „Das Theaterstück hat die Gruppe gesprengt, das war wohl zu revolutionär“, erzählt der Rentner. Schließlich wurden darin die Mächtigen der Welt zu Wildschweinen. Mit der Bargteheide-Hymne hofft Tscherner nun auf den großen Durchbruch. Vielleicht finden ja dann auch seine weiteren Werke Interessenten. Das Video beweist ein weiteres Mal Tscherners Kreativität. Aufgenommen mit den Musikern des Posaunenchors der evangelischen-freikirchlichen Gemeinde Bargteheide und im heimischen Wohnzimmer, gemeinsam mit einer kurdischen Bekannten. Technisch versiert, hat der Rentner alles am heimischen Computer zusammengefügt. Wer Interesse hat, kann Noten und Text bei Adolf Tscherner bekommen, kostenlos versteht sich. (cs)
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