Ideen für lebenswertere Stadt

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Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirats machten sich Gedanken um eine lebenswertere Stadt: Lara Gerecke (v.l.), Felix Leive, Fenja Laur und Henning Bustorf. Foto: hs

Jugendliche machten sich Gedanken, den Alltag in Ahrensburg zu verbessern

Ahrensburg. Eine Verbesserung des Fahrradnetzes oder ein stärkerer Austausch zwischen den Generationen: Das wünschen sich die Jugendlichen unter anderem von ihrer Stadt.
Um heraus zu finden, was man in der Schlosstadt verbessern kann, trafen sich vergangene Woche etwa 20 junge Ahrensburger im Alter zwischen 15 und 22 Jahren zum World Café. Diese vom Kinder- und Jugendbeirat im Bruno-Bröker-Haus organisierte Aktion, soll zeigen, wo es in Ahrensburg Veränderungspotenzial gibt, um das Leben hier zu verbessern.
„Wir machen das, um neue Impulse zu bekommen“, erläuterte Daniela Gnoser, Mitarbeiterin des Stadtjugendrings. Diskutiert wurden die Bereiche Bildung/Kultur/Sport, Bau- und Planung, Umwelt, Soziales und Allgemeines, für die Bereiche erarbeiteten die Jugendlichen konkrete Vorschläge.
Bei der anschließenden Präsentation der Vorschläge durch die Gruppenleiter wurden viele Ideen zu den verschiedenen Themen vorgestellt. Sowohl in der Gruppe für Bau- und Planung als auch in der Gruppe, die sich mit dem Thema Umwelt beschäftigte, ging es um den Ausbau des Fahrradnetzes. Die Stadt sei aufgrund ihrer Größe optimal dazu geeignet, mit dem Fahrrad zu fahren, aber vielerorts seien die Radwege in schlechtem Zustand oder nicht vorhanden.
Verbesserter Generationenaustausch, die Würdigung von ehrenamtlicher Arbeit wurde in der Gruppe „Soziales“ vorgeschlagen. So könne man Menschen, die viel für die Gemeinschaft tun, Anerkennung, zum Beispiel in Form eines formellen Empfangs im Rathaus, zeigen. Weitere Ideen: ein Mitternachtsfußballturnier, ein Open-Air-Konzert, einen Trimm-Dich-Pfad und die Organisation von Paralympics.
In den kommenden Monaten sollen die Vorschläge und Ideen im Kinder- und Jugendbeirat genauer ausgearbeitet, auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und schließlich in den Ausschüssen vorgestellt werden. „Die Ideen werden weiter verfolgt“, so Daniela Gnoser. (hs)
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