Investor saniert Pflegezentrum am Reeshoop

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Das ehemalige Asklepios-Pflegezentrum in der Straße Reeshoop wird saniert Foto: Fischer

Die Kosten liegen bei 30 Millionen Euro. Erster Bauabschnitt soll Oktober 2017 stehen

Ahrensburg Vier Neubauten sollen hier entstehen: Das Pflegezentrum am Reeshoop in Ahrensburg wird abgerissen. Bereits in zwei Jahren soll das Projekt abgeschlossen sein. Derzeit wohnen in dem „inter pares“-Pflegezentrum 64 Senioren. Das Heim ist voll belegt. Ab Oktober 2017 werden die Bewohner umziehen in ein nagelneues Haus. Dann soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein, bei dem zunächst ein Teil des Bestandsgebäudes abgerissen wird. Im zweiten Bauabschnitt, der bis Frühjahr 2019 fertig gestellt sein soll, werden die drei restlichen Häuser abgerissen und durch drei neue Gebäude ersetzt. Hier plant der Eigentümer und Investor, die WOB Immobilien GmbH aus Grünwald bei München, Wohnraum für Senioren, aber auch Menschen jeden Alters anzubieten. Anfang des Jahres hatte der Investor das Gelände samt Pflegeheim von der Asklepios-Gruppe erworben und dann einen neuen Betreiber, die inter pares GmbH aus Berlin, eingesetzt. Der Pachtvertrag läuft 20 Jahre. Eine Modernisierung der Gebäude sei schon immer klar gewesen, heißt es vom Investor. Das jetzige Pflegezentrum entspreche nicht den Anforderungen. Das Grundstück hat eine Größe von 13.467 Quadratmetern, die Bruttogeschossfläche der Neubauten betragen 13.000 Quadratmeter. Der Investor will 101 Pflegeplätze schaffen: 95 Einzel- und sechs Doppelapartments. Hinzu kommen 50 betreute Wohnungen für Senioren und die gleiche Anzahl an herkömmlichen Apartments. Sanierungskosten: 30 Millionen Euro. Für die Bewohner des Pflegezentrums werden sich die Unterbringungskosten um etwa 185 Euro im Monat erhöhen. Anschließend sollen die Kosten aber nicht weiter steigen. Sorgen darüber, dass durch die Sanierung der Heimplatz nicht mehr bezahlbar ist, müssen sich die Heimbewohner jedoch nicht machen. Sie haben ein Recht, ihren Platz zu behalten. Sollten sie sich die Kosten nicht mehr leisten können, springt die Sozialhilfe ein. (fnf)
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